Thema: Federbruch
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Alt 21.05.2014, 00:19
207cc-Fan 207cc-Fan ist offline
Fussgängerampeldrücker
 
Modell: 207cc HDi FAP 110 Sport
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Ausrufezeichen Wiederholter Federbruch Peugeot 207CC

Guten Abend zusammen,

ich hätte mal eine Frage bezüglich Euren Erfahrungen mit Federbrüchen bei Peugeot.
Dass dies bei PUG des Öfteren vorkommt (ich will nicht sagen, dass andere Marken vor diesem Problem gefeit sind!) wurde mir bereits bestätigt als ich das Thema bei Google eingegeben hab.
Sollte auch bei irgendwann bei einem/jedem Fahrzeug mal vorkommen.

Mich allerdings hat es nun zum zweiten Mal erwischt - und interessiere mich deshalb für Eure Meinungen.

Hintergrund:
1.Federbruch hinten links bei 61000km.
Ich wollte gerade auf die Hauptstraße abbiegen als es plötzlich unter dem Fahrzeugboden sehr laut krachte (als wurde unten etwas im Fzg.boden gewaltsam einreißen!) und es schepperte anschließend als würde ich zerbrochene Teller im Kofferraum transportieren.
Ich bin auch erst etwas später auf die Ursache gestoßen.

2.Federbruch vorne rechts bei 71000km
Wieder plötzlich während der Fahrt wurde ich auf ein komisches Geräusch aufmerksam. Es klang als wäre eine größere Schraube locker.
Ich kontrollierte alles und vergewisserte mich auch an Ort und Stelle ob es die Radschrauben seien (ließ Räder von einer Firma wechseln!).
Da es aber nicht so klang wie damals vor knapp 2 Jahren schloss ich einen erneuten Federbruch kategorisch aus - und musste später bei einer "Probefahrt" feststellen, dass erneut mehr als ein 3/4 einer Windung lose war.

Zu meinem Fahrverhalten:
Da mir mein Peugeot 207 CC sehr wichtig ist, fahre ich auch dementsprechend was bedeutet:
Ich bremse bei Baustellen oder ähnlichem rechtzeitig ab und überquere diese sehr vorsichtig und langsam - gleiches auch bei Bahnübergängen.
Auch versuche ich Schlaglöcher auszuweichen - falls möglich (Geschwindigkeit, Sicht und Art der Strecke z.B. Autobahn).
Feldwege oder ähnliches meide ich schon allein wegen des Steinschlags.
Auch fahre ich nicht mehr viel mit diesem Auto, wegen Umzug in die Großstadt.

Reparatur 1. Federbruch:
Ich brachte meinen PUG zu der Werkstatt zu der ich schon viele Jahre meine Autos bringe - auch die davor und auch meine Eltern sind bei diesem Händler schon seit einiger Zeit und haben auch schon mehrere Autos von diesem erworben.
Die konnten damals die Reparatur bei Peugeot auf Kulanz durchbringen.
Auch wurde mir damals mitgeteilt, dass PUG anscheinend (will hier niemanden festnageln oder anprangern!) mindere Qualität bei Federn verwendete (Zulieferer!).

Dieses Mal jedoch müsste ich für die Kosten selbst aufkommen, da Garantie des Fahrzeugs bereits abgelaufen sei bzw. Anschlussgarantie kilometerabhängig sei.

Meine Meinung:
Ich bin sehr enttäuscht von PEUGEOT (Service, Leistung etc. hat in den letzten Jahren gewaltig nachgelassen).
Auch kann es nicht sein, dass ich alle paar tausend Kilometer nun damit rechnen muss, dass erneut eine Feder bricht und die zeit- und fahrleistungsabhängige Garantie immer mehr erlischt bzw. meine prozentuale Beteiligung steigt, nur weil bei der Qualität gespart wurde.
Ich habe selbst in einer Werkstatt gearbeitet und kenne somit auch andere Beispiele.

Gleich die restlichen Federn auf Garantie auszutauschen (einmal kann passieren - zweimal aber doch kein Zufall mehr!) - so lange meine Beteiligung noch nicht bei 100% ist, wurde gleich ganz verweigert.

Wie seht ihr das?
Und was darf das ganze kosten - Feder + Arbeitsstunden (wie viele dafür vorgesehen?)

Über Eure Berichte und Erfahrungswerte freue ich mich sehr.

LG


P.S Sorry, Beitrag wurde doch etwas ausführlich.
Daten:

PEUGEOT 207CC Sport, Baujahr 2007, KM-Stand 71000
Gebrauchtwagenkauf 2011 - Anschlussgarantie 5 Jahre
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