Zitat von Koplint
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Ein ELM327 OBD Adapter (oder Dongle), eingesteckt in der OBD-Schnittstelle Deines Autos, der per WLAN oder Bluetooth eine Verbindung zwischen dem Fahrzeug und Deinem Smartphone herstellt. Auf dem Telefon befindet sich dann eine App, die verschiedene Funktionen, wie Fehler auslesen, anbietet oder unterschiedliche Live Werte des Fahrzeuges im Fahrbetrieb aufzeichnet und/ oder darstellt. Das kann schon sehr aufschlussreich sein, um verschiedene Fehler einkreisen zu können.
Bei einfachen Apps beschränkt sich die Qualität der Fehleranzeige entweder auf die reinen Fehlercodes oder rudimentär übersetzte Angaben zum Fehler. Je besser und somit meist teurer die App, umso genauer sind die Übersetzungen und die Beschreibung der Fehler.
Herstellerspezifische Apps (sofern erhältlich) können neben den Abgas relevanten Daten auch Fehler in speziellen Steuergeräten auslesen und auswerten. Das geht dann schon sehr tief und ist meistens eigentlich nur mit Handgeräten und mit einer direkten Verbindung zwischen Gerät und Auto möglich.
Neben Fehler auslesen stellen solche Geräte auch die Möglichkeit eines Stellgliedtest zur Verfügung. Damit lassen sich dann zum Beispiel die Lichter, Blinker oder andere steuerbare Funktionen ansteuern. Auch eine Zwangsregeneration bei einem Diesel kann damit angestoßen werden.
Beim Codieren werden versteckte Funktionen aktiviert, wie zum Beispiel der Fernlichtassistent wenn die dazu vorhandene Hardware die Funktion zwar beherrscht, die Funktion aber nicht bestellt wurde beim Autokauf. Oder Nachrüstungen von Funktionen, die in den Baureihen möglich sind, werden damit freigeschaltet. Auch Komponenten, die ausgetauscht werden, weil erneuert, lassen sich durch Codierung ans Fahrzeug anlernen. Ein neues (größeres) Radio zum Beispiel. Dazu ist dann meist sehr spezielle Software und ein Multiplexer (also ein umfangreicher Dongle) nötig.
Je mehr Du machen möchtest, umso kostspieliger wird das Ganze.


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