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    Carbon Cleaning

    Hat jemand vielleicht damit Erfahrung?

    Verkokungen sind ja aktuell bei nahezu allen aktuellen/modernen Direkteinspritzern ein Thema und ausgerechnet bei der Reinigung/Beseitigung gibt es wenig zuverlässige Erfahrungen oder Berichte, auf die man sich verlassen möchte. Die Reinigung mit Nussschalengranulat hat mir ein PEUGEOT-Händler in der Nähe empfohlen und angeboten, das würden sie auch in der eigenen Werkstatt erledigen und damit hätten gute Erfahrungen. Das klingt eigentlich nicht schlecht und ist nur aufgrund der umfangreichen Demontage sowie anschließenden Arbeiten vom zeitlichen Aufwand recht beachtlich, was sich dann selbstverständlich im Preis niederschlägt. Außerdem habe ich einige weniger positive Berichte über das Ergebnis (nicht unbedingt bei von PEUGEOT erledigten Arbeiten) dieser Methode gehört, was mich etwas grübeln lässt. Nun gibt es aber einen Anbieter in der Nähe, welche mir Carbon Cleaning wirbt, was eine echte Alternative darstellt bezüglich Zeit und Geld.

    Ist dieses immer mehr in "Mode" kommende Verfahren eine echte Alternative??
    Was sagt ihr dazu??​

    #2
    Ich habe zunächst mal googeln müssen, um was es dabei geht und nachfolgende Allgemein-Info (Mit Videos) eines Geräte-Herstellers dazu gefunden:
    https://heftfilme.com/carbon-cleaning/

    Die Leistungsfähigkeit eines Motors wird auch durch Ablagerungen beeinflusst, die mit der Zeit entstehen und sich anhäufen. Daher kann eine Motorreinigung Sinn ergeben, wozu unter anderem die Carbon Cleaning Methode zählt. Sie hat den Vorteil, dass der Motor nicht auseinandergenommen werden muss. Wasserstoff wird in den Motor gepumpt und verbindet sich dort mit dem abgelagerten Kohlenstoff. Durch die chemische Reaktion können die Reste verbrannt oder entfernt werden, womit der Motor wieder annähernd zu seiner alten Leistungsfähigkeit zurückkehren kann. Da bei dieser Methode der Ansaugtrakt und Motor nicht großartig auseinandergenommen werden müssen, sind die Kosten überschaubar: ca. 150 bis 200 €, je nach Anbieter.

    Das HHC-Gerät Maschine wird über einen Schlauch hinter den Luftfilter in die Ansaugung und über zwei Kabel an die Batterie Ihres Wagens angeschlossen. Als nächstes wird die Reinigungsdauer eingestellt (30 min bis zu 1 Std.). Die Maschine überwacht nun nicht nur den eingepumpten Wasserstoffstrom, sondern durch einen Heizungseffekt auch die Verbrennungstemperatur des Wasserstoffs.
    Im Inneren des Motors findet eine chemische Reaktion statt – die sogenannte Pyrolyse. Durch diese Reaktion werden Rußablagerungen und Kohlenstoffrückstände verbrannt und der Motor effektiv gereinigt. Für die Zeit der Reinigung läuft der Wagen im Leerlauf – nur einige Male ist es notwendig, die Drehzahl zu erhöhen, um auch die Reinigung von Teller- und AGR-Ventilen zu gewährleisten.
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    Na, ich halte nichts davon? Beworben wird diese Methode wenn man danach googelt mannigfach.
    Ein paar gesammelte Zitate aus div. Inseraten dazu:

    - wieder bessere Kompression aller Zylinder

    - wieder mehr Leistung & bessere Beschleunigung

    - weniger Kraftstoffverbrauch

    - weniger Vibrationen bei geringer Drehzahl

    - leiseres Motorgeräusch bei hoher Geschwindigkeit

    - Verbesserung der Abgasemission

    - gleichmäßiges Standgas und weniger Vibrationen



    Ein wunder vollbringende Methode? In ca. 2017 tauchte sie erstmalig in Deutschland/Schweiz auf.
    Warum machen oder empfehlen die Vertragswerkstätten nicht eine solche Rosskur, wenn sie doch so erfolgsversprechend sein soll?





    GrüCCle von CCarin

    Kommentar


      #3
      Gut zusammengefasst, auch wenn mir wohl bewusst ist, dass das nur die wohlklingende Werbung ist, die man im Net findet. Aber genau deshalb habe ich je gefragt, ob jemand damit Erfahrungen hat. Bestenfalls natürlich mit Vorher-Nachher-Fotos.
      Ja sicher, weit verbreitet und allseits bekannt ist diese Methode noch nicht. Wenn man es aber ganz objektiv betrachtet, ist das die Reinigung mit Nussschalengranulat auch nicht unbedingt. Auch das gibt es schon eine Weile und wird immer noch nicht von allen/vielen Werkstätten angeboten.
      Ich habe Carbon Cleaning in einer Automobilsendung im Fernsehen gesehen und darauf hin etwas gesucht.

      Zitat von CCarin Beitrag anzeigen
      Warum machen oder empfehlen die Vertragswerkstätten nicht eine solche Rosskur, wenn sie doch so erfolgsversprechend sein soll?​
      Nun, viele neue Dinge benötigen teilweise sehr lange, bis man davon flächendeckend hört oder eben bis es verwertbare Ergebnisse und bestenfalls positive Berichte gibt.
      Bis vor ein paar Jahren konnte man Motoren noch mit Enthusiasmus und etwas Fachwissen öffnen und auch durch Eigeninitiative so überholen und am Leben erhalten.
      Da nun aber aktuelle Motoren schon seit einiger Zeit dazu neigen, kaum mehr ökonomisch reparabel zu sein, geht man neue Wege und findet neue Ideen. Was davon sinnvoll und vor allem effektiv ist, was am Ende übrig bleibt, muss sich zeigen.
      Ich habe mit einigen Fachwerkstätten gesprochen (Hobbyschrauber oder Unerfahrene will man da gar nicht ranlassen), keiner vergreift sich wirklich gern an diesen THP-Motoren, finanziell sinnvoll ist es sowieso für die Wenigsten. Bei PEUGEOT (nicht bei allen!!) kann man die Reinigung mit Walnuß-Granulat machen lassen. Dazu ist allerdings recht beachtlicher (Demontage-) Aufwand nötig und was dort schon teilweise bei weniger umfangreichen Reparaturen abgeliefert wird (ja, aus eigener Erfahrung), lässt mich zögern.
      Carbon Cleaning scheint da eine Alternative zu sein und wird immerhin auch bei ATU (https://www.atu.de/pages/meisterwerk...n-buchung.html) angeboten. Wenn das völliger Humbug wäre, würden die damit doch ein erhebliches Risiko eingehen.
      Ich würde mein Auto gern fahren, so lange ich da rein und raus komme. Ich brauche den Wagen nicht, das ist pures Hobby. Jetzt ist es gleich 10 Jahre alt ... ich muss mir etwas einfallen lassen ...​

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