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Baureihen übergreifend Themen die auf mehrere Baureihen bezogen werden können, bzw. Baureihen unabhängig sind

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  #31  
Alt 04.03.2018, 16:15
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Beinahe "Nur für Spassvögel" ?
http://taz.de/Dieselfahrverbot-persoenlich-betrachtet

Er fährt mit einem 86er Benziner (ohne Oldtimer-Zulassung) durch Berlin´s Umweltzone spazieren. Umwelt-Plakette? Fehlanzeige - außer Knöllchen für (bewußtes) Falschparken bekommt er nicht ...

Hier noch in Ergänzung der orig. Wortlaut des Bundesverwaltungsgerichtes an die "Kläger" Stuttgart und Düsseldorf:
http://bverwg.de/pm/2018
BVerwG 7 C 26.16 - Urteil vom 27. Februar 2018
Zitat:
Bei Erlass dieser Maßnahme wird jedoch - wie bei allen in einen Luftreinhalteplan aufgenommenen Maßnahmen - sicherzustellen sein, dass der auch im Unionsrecht verankerte Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt. Insoweit ist hinsichtlich der Umweltzone Stuttgart eine phasenweise Einführung von Verkehrsverboten, die in einer ersten Stufe nur ältere Fahrzeuge (etwa bis zur Abgasnorm Euro 4) betrifft, zu prüfen.

Zur Herstellung der Verhältnismäßigkeit dürfen Euro-5-Fahrzeuge jedenfalls nicht vor dem 1. September 2019 (mithin also vier Jahre nach Einführung der Abgasnorm Euro 6) mit Verkehrsverboten belegt werden. Darüber hinaus bedarf es hinreichender Ausnahmen, z.B. für Handwerker oder bestimmte Anwohnergruppen.
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  #32  
Alt 04.03.2018, 16:40
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Zitat:
Zitat von CCarin Beitrag anzeigen
Beinahe "Nur für Spassvögel" ?
http://taz.de/Dieselfahrverbot-persoenlich-betrachtet

Er fährt mit einem 86er Benziner (ohne Oldtimer-Zulassung) durch Berlin´s Umweltzone spazieren. Umwelt-Plakette? Fehlanzeige - außer Knöllchen für (bewußtes) Falschparken bekommt er nicht ...
Ähnlihes hat ein guter Bekannter auch live erlebt: Hannovers Innenstadt ist nur für Autos mit grüner Plakette erlaubt. Auf seinem Weg zum ZOB (mitten in der Stadt), steht er innerhalb der Umweltzone an der Ampel neben einem Streifenwagen, nickt noch freundlich zum Gruß rüber - und dann fällt ihm die gelbe Plakette an der Windschutzscheibe seines Kleinbusses ein. Passiert ist - nichts.
Zitat:
Hier noch in Ergänzung der orig. Wortlaut des Bundesverwaltungsgerichtes an die "Kläger" Stuttgart und Düsseldorf:
http://bverwg.de/pm/2018
BVerwG 7 C 26.16 - Urteil vom 27. Februar 2018
Habe ich gelesen. Wenn man dann aber wieder von den geplanten Fahrverboten in den Städten (z.B. Hamburg) hört, heißt es wieder, nur Euro 6 darf fahren. Verhältnismäßigkeit? Klag doch!
Abwarten. Da kommt ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
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Wer Tippfehler findet, darf sie behalten ;-)


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  #33  
Alt 08.03.2018, 15:15
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Heute veröffentlichte das Bundesumweltamt seine Studie zu Abgasmessungen
"Luftqualität 2017".
https://umweltbundesamt.de/luftqualitaet-2017-auswertung-und-diagramme

Laut Bundesumweltamt gibt es jährlich Tausende Todesfälle durch überhöhte Stickstoffdioxid-Werte (NO2). Die Rede ist von "erheblichen gesundheitlichen Einbußen in der Bevölkerung". Glückklicherweise ist schon ein leichter Rückgang der NOx-Werte zu verzeichnen.


So kam die Studie – die erste ihrer Art für Deutschland – auch zu dem Befund, dass sich im Jahr 2014 bei bestehenden Asthma-Vorerkrankungen an die 439.000 Krankheitsfälle zusätzlich ergaben, die im Zusammenhang mit erhöhten NO2-Werten stehen. Acht Prozent der bestehenden Diabetes mellitus-Erkrankungen, ebenfalls fast 440.000, seien auf Stickstoffdioxid in der Außenluft zurückzuführen.

http://t-online.de/gesundheit/bundesumweltamt-6-000-vorzeitige-todesfaelle-durch-stickstoffdioxid


Ganz anders sieht dies der Wirtschaftsprofessor W. Krämer, speziell am Beispiel für die Messwerte aus Stuttgart.
"Ablesen lässt sich aus den Statistiken vor allem, dass die Stickoxidbelastung der Luft seit Langem zurückgeht und dass die Menschen immer länger leben. Das ist, was den Statistiken wirklich seriös zu entnehmen ist. Es geht uns so gut, dass uns schon eine geringe Belästigung bedrohlich erscheint. Woran wir leiden, ist das Prinzessin-auf-der-Erbse-Syndrom."
Ebenso wie den Studien fehlt es auch den Grenzwerten an einer wissenschaftlichen Begründung. Wie beliebig diese Grenzwerte sind, zeigt sich schon daran, dass im Freien 40 Mikrogramm Stickoxid erlaubt sind, an vielen Arbeitsplätzen dagegen 950 Mikrogramm, obwohl die Menschen sich dort acht Stunden am Tag aufhalten.
Die Grenzwerte im Freien sind auf Druck von Interessengruppen zustande gekommen, die den Autoverkehr aus den Städten verbannen wollen. Sie sind politisch gesetzt und werden wissenschaftlich bemäntelt.


Noch schneller sind allerdings die Grenzwerte nach unten gegangen. Bevor der Diesel sie erreicht, werden einfach die Grenzwerte gesenkt – so lange, bis sie wieder überschritten werden. Nur so kann der völlig falsche Eindruck entstehen, die Luft werde immer dreckiger, obwohl das Gegenteil der Fall ist.

https://stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.statistikprofessor-kritisiert-studien-zu-diesel-abgasen-die-abgastoten-sind-reine-panikmache



Meßtechniker kennen ja den Spruch "wer misst, misst Mist". Sehe ich mir die Werte für die Anzahl der Grenzwertüberschreitungen von NOx in Stuttgart an, frage ich mich nur, wer misst denn nun richtiger:
Das Umweltbundesamt oder die Stadt Stuttgart ?
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  #34  
Alt 08.03.2018, 15:35
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Noch unverhältnismässiger finde ich jetzt die (wieder) aufkeimende Diskussion zur "Blauen Plakette". Jüngster Vorschlag tendiert sogar zu einer hellblauen Plakette für Euro 6c Diesel! Natürlich benötigen die "sauberen Benziner" auch eine, damit sie von weitem als "Saubermann" erkannt werden können?
Toll ... da bleibt ja auch noch Raum für eine dunkelblaue Plakette
Dieser Gedanke wird hier verfolgt:
https://stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.zwei-blaue-plaketten-fuer-autos-der-dressierte-buerger-und-sein-auto
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  #35  
Alt 25.09.2018, 11:53
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Verkehrsminister plant gesponserte Umrüstung oder Autowechsel mit SB für betroffene Diesel-Fahrer !
Besitzer "Nicht-Deutscher" Diesel-Fahrzeuge gehen leer aus?
https://handelsblatt.com/unternehmen/industrie/konzept-der-bundesregierung-verkehrsminister-scheuer-plant-den-grossen-diesel-deal

Betroffene Dieselfahrzeug-Besitzer in den Städten, wo Fahrverbote drohen, die zum Software-Update zu ihrer Vertragswerkstatt fahren, sollen vom Händler gleich das Angebot erhalten, das Auto gegen ein neues einzutauschen, entweder einen sauberen Diesel, einen (auch Gebrauchten) Benziner oder gar ein Elektroauto. Die Hersteller ihrerseits könnten ihre Leasing-Rückläufer anbieten.
Die Angebote sollen in den 65 Städten sowie einem noch festzulegenden Radius gelten, damit auch Pendler davon profitieren. Es handle sich „um 1,1 bis 1,2 Millionen deutsche Fahrzeuge in den betroffenen Regionen“, wie es hieß.

Da sich die ausländischen Hersteller wehrten, sich zu beteiligen, drohten künftig Fahrverbote bei den Kunden dieser Anbieter. Schließlich gebe es grundsätzlich keine rechtliche Handhabe, rechtmäßig in Verkehr gebrachte Fahrzeuge mit einer Umtausch- oder gar Umrüstpflicht zu versehen.

Mit dem Umtausch will Minister Scheuer möglichst die Umrüstung umgehen, die er wie die Hersteller für nicht zielführend hält. Wie es hieß, würde es mindestens 18 Monate dauern, bis Umrüstungspakete vorlägen und die Aktion starten könne. Obendrein wehren sich die Hersteller, die Umrüstung selbst durchzuführen. Sie wären Drittanbieter in der Pflicht, die die Haftung übernehmen müssten, sollte das Fahrzeug hinterher weniger Leistung bringen, mehr Sprit verbrauchen und öfter gewartet werden müssen.
Dieses Risiko wollten die Hersteller auf keinen Fall übernehmen. Bis zu einem Preis von 3000 Euro könnten sich die Hersteller an den Umrüstkosten beteiligen. Bis zu 80 Prozent sind im Gespräch, so dass der Kunde 600 Euro selbst zuzahlen müsste.

Im Gespräch ist daher eine „freiwillige Selbstverpflichtung“ der deutschen Autohersteller. Das angedachte Maßnahmenpaket der Branche umfasst den Umtausch älterer Dieselfahrzeuge, die noch mit dem Standard Euro 4 und schlechter zugelassen worden waren. Ältere Euro 5-Modelle und solche mit hoher Laufleistung würden die Hersteller ebenfalls zurücknehmen. Für jüngere Euro5 Diesel überlegt man noch andere Maßnahmen, da bei diesen Fahrzeugen ein zu hoher Restwert anstehe, der finanziell nicht ausgleichbar ist.
Bis zum Wochenende sollen die Hersteller ihre Zahlen vorlegen. Am kommenden Montag soll der Koalitionsausschuss der Regierung im Kanzleramt ein Konzept beschließen.

s.a. Thema: ccfreunde.de/forum/motorwechsel diesel <> benziner machbar?

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Ob dies in angedachter Form so durchgeht?
Was ist mit den restlichen und zukünftig Betroffenen Dieselfahrer, die aktuell (noch) NICHT als Pendler oder Anwohner einer Stadt/Region mit Fahrverboten zu rechnen haben?

Darf man die Fahrer ausländischer Dieselmodelle (Peugeot HDI) einfach so ausklammern und benachteiligen?
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blaue plakette, diesel, euro6, fahrverbot, feinstaub, partikelfilter, stickoxide, umwelt, urteil

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