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206cc - Produktinfos Datenblätter, Preisliste, Facelift, Modellwechsel

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  #1  
Alt 01.02.2012, 12:51
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Modell: 206cc 135 Platinum
Baujahr: 2003
Farbe: Umlackiert Eigenkreation
 

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History of Peugeot 206 cc

Der Peugeot 206 cc


Der 206 CC weist als Besonderheit ein elektrohydraulisches Klappdach auf und war damit das erste Fahrzeug in der Klasse der preisgünstigen Cabrios. 1998 wurde auf dem Genfer Autosalon, anlässlich der Markteinführung des 206, eine Studie des 206cc gezeigt und rief ein sehr positives Kundenecho hervor, was auch dazu beitrug, dass er das seinerzeit meistverkaufte Cabriolet in Europa wurde.
Er war mit zwei Benzinern sowie einem Dieselmotor zu bekommen und wurde von 2000 bis 2007 hergestellt..


Das seriennahe Modell wurde ähnlich der Studie präsentiert. Ein paar spielerische Details blieben dabei außen vor, wie die punktförmigen Lampen der Bremsbeleuchtung auf dem Heckdeckel. Diese waren in die darauf befindlichen „Erhöhungen“ integriert, die dem Auto etwas Yacht-Ähnliches geben. Andere Details der Studie entfielen, wie zum Beispiel die Herz-Symbole an den leicht rosa wirkenden Sitzen, durch die die Studie anfangs auch ein bisschen den Charakter eines "Barbie & Ken-Autos" bekam.

Peugeot wollte mit diesem Fahrzeug auf seine Vorreiterrolle im Bereich der Klappdach-Cabrios hinweisen. So hatte Peugeot bereits in den 30er Jahren ein ähnliches Fahrzeug im Programm (den Peugeot 402 Eclipse), dessen Idee 1996 mit der Einführung des Mercedes-Benz SLK wieder aufgegriffen wurde. Der an diesem Fahrzeug mitwirkende türkische Designer Murat Günak war interessanterweise auch in federführender Funktion für das Exterieur des Peugeot 206 (und 206 CC) verantwortlich. Die Dachkonstruktion entstand zusammen mit dem französischen Karosseriebau-Spezialisten Heuliez. Sie beeindruckt durch eine erstaunliche Alltagstauglichkeit in Bezug auf winterliche Temperatureinflüsse und Windgeräusche. Lediglich der weit nach hinten ragende Rahmen der Windschutzscheibe kann bei Personen über 1,90 Meter zu einem gewissen „Brett-vor-dem-Kopf-Gefühl“ führen, was man auch von anderen Cabrio-Vertretern kennt.

Das Fahrzeug war bereits kurz nach seiner Einführung vergriffen und zog sehr lange Lieferzeiten auf sich. Später wurde auch ein ähnliches Klappdach-Cabrio des Peugeot 307 nachgeschoben. Es verwundert nicht, dass die Cabrios von Peugeot schnell zu den beliebtesten offenen Fahrzeugen auf dem deutschen Markt wurden und so sogar alte Stammreiter wie das VW Golf Cabrio von der Spitze der Verkaufslisten holten. Der 206 CC ist eines der wertstabilsten Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt, speziell in der später nachgereichten 80 kW starken Dieselvariante mit Rußpartikelfilter.


Murat Günak

Seinen Durchbruch als bekannte Größe im Autodesign schaffte er mit der Zeichnung der ersten Mercedes C-Klasse (W202) als Nachfolger des 190er-Modells (W201). Günak hat z.B. auch die runden Scheinwerfer, die seit 1995 in jeden Mercedes eingebaut werden, gezeichnet. Außerdem war er mitverantwortlich u.a. für den Mercedes SLK der 1. Generation sowie die Modelle Peugeot 206 CC, Peugeot 307 und Peugeot 607. Für DaimlerChrysler hat er außerdem den Maybach, SLR und CLS entscheidend mitkonturiert.

Farben:

Nevada Rot (KKN, KKNB, P01N)
Chronos Silber* (M0ZR, EZR)
Eisberg Silber* (EYL, YLMO, M0YL)
Tie Break Grün* (KSJ, MO8J)
Stein Grau* (ETS, ETSC, M0TS)
Stahl Grau* (M0ZW, EZW, EZWC)
Nacht Schwarz* (EXL, MOXL)
Poseidon Blau* (KMF, KMFD, M03F, M43F)
Montebello Blau* (KPL)

* Metallic

Ausstattungen



Filou

Filou 110 1.6 l 16V – 80 kW
Filou HDi FAP 110 1.6 l 16V – 80 kW (Ab 04.2005)

Serienausstattung (Stand 01.2007)
• ABS + EBV
• Außenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar
• Bordcomputer
• ESP mit ASR
• Fensterheber vorn und hinten elektrisch
• Leichtmetallfelgen „Ouragan“ 16" (i. V. m. Filou HDi FAP 110)
• Lederlenkrad
• Nebelscheinwerfer
• Scheibenbremsen rundum
• Seitenairbags vorn
• Servolenkung
• Zentralverriegelung mit Fernbedienung

Tendance

Tendance 110 1.6 l 16V – 80 kW
Tendance 110 Automatik 1.6 l 16V – 80 kW
Tendance 135 2.0 l 16V – 100 kW
Tendance HDi FAP 110 1.6 l 16V – 80 kW (Ab 04.2005)

Serienausstattung (Stand 11.2005)
• Automatikgetriebe mit „Porsche“-Tiptronic-System (i. V. m. Tendance 110 Automatik)
• Audioanlage RD3 mit Bedienhebel am Lenkrad, 4 x 30 Watt, Radio/CD, 4 Lautsprecher, 2 Hochtöner, RDS, CD-Ausgang
• FAP-Rußpartikelfilter (i. V. m. Tendance HDi FAP 110)
• Frontscheibe wärmeabweisend
• ÖItemperaturanzeige (i. V. m. Tendance 135)
• Servolenkung geschwindigkeitsabhängig (i. V. m. Tendance 135 und Tendance HDi FAP 110)
• „Sicht-Paket“: Regensensor und Einschaltautomatik des Abblendlichts
• Instrumente schwarz hinterlegt (i. V. m. Tendance 110 Automatik und Tendance 135)
• Leichtmetallfelgen „Sirocco“ 15“; Bereifung 195/55 R15 (i. V. m. Tendance 110 und Tendance 110 Automatik)
• Leichtmetallfelgen „Ouragan“ 16“; Bereifung 205/45 R16 (i. V. m. Tendance 135 und Tendance HDi FAP 110)

Platinum

CC Platinum 110 1.6 l 16V – 80 kW
CC Platinum 110 Automatik 1.6 l 16V – 80 kW
CC Platinum 135 2.0 l 16V – 100 kW
CC Platinum HDi FAP 110 1.6 l 16V – 80 kW (Ab 04.2005)

Serienausstattung (Stand 05.2006)
• Audioanlage RD3 mit Bedienhebel am Lenkrad; 4 x 30 Watt, Radio/CD, 4 Lautsprecher, 2 Hochtöner, RDS
• Klimaautomatik FCKW-frei, inkl. wärmeabweisende Frontscheibe
• Servolenkung, geschwindigkeitsabhängig (i. V. m. 2,0 135 und 1.6 HDi FAP 110)
• „Sicht-Paket“: Regensensor und Einschaltautomatik des Abblendlichts
• „Winter-Paket“: Scheinwerferreinigungsanlage und Sitzheizung vorn
• Leichtmetallfelgen „Sirocco“ 15” (i. V. m. 1.6 110/1.6 110 Automatik)
• Leichtmetallfelgen „Ouragan“ 16” (i. V. m. 2.0 135 1.6 HDi FAP 110)
• Sportsitze mit Lederbezug Anthrazit, Rot/Anthrazit oder Hellgrau
• Fußmatten
• „Sport-Design-Paket“:
– Aluminiumbügel
– Aluminiumpedale
– Einstiegsleisten aus Aluminium
– Instrumente schwarz hinterlegt mit Öltemperaturanzeige
(nicht i. V. m. Automatik)
– Schaltknauf in Aluminiumoptik mit Ledermanschette
(Schaltknauf und Aluminium-Schaltkulisse bei Automatik)


Sonder-Editionen

Roland Garros


Roland Garros 110 1.6 l 16V
Roland Garros 110 Automatik 1.6 l 16V
Roland Garros 135 2.0 l 16V – 100 kW

Sonderausstattung Roland Garros:
• Außenspiegel elektrisch anklappbar (Ab 01.2005)
• Instrumente weiß hinterlegt mit rot fluoreszierenden Skalen
• Instrumente schwarz hinterlegt (Ab 01.2004)
• Klimaanlage automatisch geregelt, FCKW-frei; inkl. wärmeabweisender Windschutzscheibe
• Leichtmetallfelgen 16” „Ouragan“; Bereifung 205/45 R16
• „Roland Garros“-Monogramm auf jeder Seitentür
• Schutzleiste und Stoßfänger in Wagenfarbe lackiert
• Sportsitze mit Lederbezug Alezan/Grün mit eingearbeitetem „Roland Garros“-Schriftzug inkl. Sitzheizung
• Sonderlackierung metallic Tie Break Grün oder Stein Grau
• Gepäcknetz im Kofferraum (Ab 05.2004)
• Teppichauflagen

Quicksilver


Quiksilver 110 1.6 l 16V – 80 kW
Quiksilver HDi FAP 110 1.6 l 16V – 80 kW (Ab 04.2005)

Sonderausstattung Quicksilver:
• Sonderlackierung metallic „Chronos Silber“
• Quiksilver-Logos
• Klimaanlage automatisch geregelt, FCKW-frei; inkl. wärmeabweisender Windschutzscheibe (Ab 05.2005)
• ESP Serienmäßig (Ab 05.2004)
• Leichtmetallfelgen „Ouragan“, Bereifung 205/45 R16
• Interieur Quiksilver
– Alu-Design-Paket
– Quiksilver-Sitzbezug „Slater“
– Mittelkonsole in Alu-Optik
– Chrombügel in Aluminium-Optik
– Gummifußmatten

Roxy


Roxy 110 1.6 l 16V – 80 kW
Roxy HDi FAP 110 1.6 l 16V – 80 kW

Sonderausstattung Roxy:
• Exklusives Roxy-Interieur
– Sportsitze mit Sitzbezug „Honky-Tonk“
– Aluminiumbügel
– Aluminiumpedale
– Einstiegsleisten aus Aluminium
– Fußmatten vorne mit Bordüre in „Ocean Blau“
– Schaltknauf in Aluminiumoptik
– Türgriffe innen in Aluminium-Optik mit „Roxy“-Monogramm
• Leichtmetallfelgen „Ouragan“ 16”
• Roxy-Monogramme auf der Heckklappe
• Sonderlackierung metallic „Stahl Grau“

JBL


JBL 110 1.6 l 16V – 80 kW
JBL HDi FAP 110 1.6 l 16V – 80 kW

Sonderausstattung JBL:
• JBL-Soundsystem: Audioanlage RD3, Leistung 240 Watt, 8 Lautsprecher und Subwoofer
• JBL-Monogramm auf den Seitentüren
• „Sport-Design-Paket“:
– Aluminiumbügel
– Aluminiumpedale
– Einstiegsleisten aus Aluminium
– Instrumente schwarz hinterlegt, mit Öltemperaturanzeige
– Schaltknauf in Aluminiumoptik mit Ledermanschette
• Klimaanlage manuell, FCKW-frei
• Leichtmetallfelgen „Sirocco“ 15” (i. V. m. CC JBL 110)

Sport


Sport 110 1.6 l 16V - 80KW
Sport 135 2.0 l 16V - 100KW

Sonderausstattung Sport:
• RC-Sportsitze vorne mit „Apicula“-Leder/Alcantara-Sitzbezügen
• RC-Lederlenkrad
• Klarglasrückleuchten
• Verchromte 16"Ouragan Felgen
• Nur in Nevada-Rot und Nacht schwarz

RC-Line


RC-Line 110 1.6 l 16V – 80 kW
RC-Line HDi FAP 110 1.6 l 16V – 80 kW
RC-Line 135 2.0 l 16V - 100KW (Ab 12.2006 / Limitiert auf 25Stück)

Sonderausstattung RC-Line 110:
• RC-Line-Interieur
– RC-Sportsitze vorne mit „Apicula“-Leder/Alcantara-Sitzbezügen inkl. Sitzheizung
– Rücksitzbank in schwarzem Leder
– Fußmatten vorn
– RC-Lederlenkrad mit grau-weißen Nähten
– Instrumentenhutze, lederbezogen
– Mittelkonsole, Lüftungsdüsen und Türgriffverkleidung innen in Carbon-Optik
– Türverkleidung und Handschuhfachdeckel in Alcantara
• Ausstattungspaket „Sport-Design“:
– Aluminiumbügel
– Aluminiumpedale
– Einstiegsleisten mit Aluminiumeinlage
– Instrumente schwarz hinterlegt mit Öltemperaturanzeige
– Schaltknauf in Aluminiumoptik mit Ledermanschette
• Klimaanlage manuell, FCKW-frei
Außendesign:
• Heckspoilerlippe in Wagenfarbe lackiert
• Frontgrill aus Edelstahl in Gitternetzoptik
• Leichtmetallfelgen „Atlantis“ 17”
• RC-Line-Logos auf der Heckklappe
• Windschott mit RC-Line-Logo

Sonderausstattung RC-Line 135:
• RC-Sportsitze vorne mit Leder-Sitzbezügen in Schwarz/Orange (abgesteppt) inkl. Sitzheizung
• Rücksitzbank in schwarz/orangenen Leder
• RC-Lederlenkrad mit Carbonprägung und orangenen Nähten
• Türverkleidung in Leder Schwarz/Orange
• Leichtmetallfelgen „Atlantis“ 17” in schwarz
• Frontspoileransätze von Irmscher
• Heckschürzenansatz von Irmscher
• Duplex Auspuffanlage

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  #2  
Alt 13.06.2018, 11:22
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Testurteil der Baureihen bis Ende 2004

2000 kam der Peugeot 206 CC auf den Markt. Fazit der ersten Tests: eine echte Bereicherung auf dem Markt der Offenen – gab es doch vorher nur den Mercedes SLK mit einem vandalensicheren Klappdach aus Blech. Heute denken viele CC-Fahrer anders über ihren kleinen Liebling, pflegen sie doch engen Kontakt zur Werkstatt. Denn vor allem das Klapptop (Fachjargon für ein Blech-Faltdach) macht immer wieder Probleme.

Es funktioniert – nach vorherigem Entriegeln – zwar ähnlich wie beim SLK, aber längst nicht so zuverlässig. Auf dem ersten Platz der Dachschäden liegen defekte oder gelöste Mikroschalter. Einer genügt, und der Bewegungsablauf beim Öffnen oder Schließen gerät aus dem Takt. Doch in deren Reparatur sind die Peugeot-Werkstätten geübt, auch gab es diesbezüglich bereits einen Rückruf.

Teurer wird es, wenn einer der Hydraulikzylinder Öl verliert. Abdichten geht nicht, dann wird die komplette Dachkonsole ersetzt. Kosten: um 1000 Euro. Erstes Anzeichen ist ein sinkender Ölstand in der Hydraulikeinheit, außerdem läuft das Öl meistens in die Regenablaufrinne und läst dort die Gummiteile auf. Fehlt schon mehr Öl, gibt es Probleme beim Schließen – das Dachteil kommt nicht mehr aus dem Kofferraum. Ärgerlich, wenn's regnet. Aber richtig dicht ist ein 206 CC auch mit intaktem Dach nicht, irgendwo sickert immer Wasser durch die wie gebastelt wirkenden Dichtungen. Oft werden sie von den beweglichen Teilen gequetscht oder den Schließzapfen des Kofferdeckels aufgespießt.

Motor und Fahrwerk
Der Kofferraumdeckel ist übrigens auch nicht frei von Problemen. Seine beim Öffnen behilflichen Gasfedern versagen schon früh den Dienst. Daß auch die Haltebändchen der Hutablage dauernd abreißen, spielt dann kaum noch eine Rolle.

Also: Vor dem Kauf eines 206 CC das Dach eingehend prüfen. Mehrfach öffnen und schließen sowie am besten auch durch die Waschanlage fahren. Und natürlich eine ausgiebige Probefahrt unternehmen, schließlich ist auch die Basis des CC, der 206, nicht gerade für Zuverlässigkeit berühmt. Bekannt sind vor allem Fahrwerkprobleme: Bis einschließlich Baujahr 2002 schlagen die Querlenkerbuchsen schnell aus, teilweise klopfte es schon nach 20.000 Kilometern an der Vorderachse. Einige Werkstätten tauschten deshalb auch die Motoraufhängungen aus – überflüssigerweise.

Die Motoren an sich sind sehr standfest, reagieren allerdings allergisch auf Ölmangel. Selbst wenn der Ölstand noch oberhalb der Minimum-Marke auf dem Peilstab steht, kann bereits Luft in die hydraulischen Ventilstößel geraten – sie beginnen zu tickern. Teuer: Ölverlust an Motor und Getriebe – laut TÜV keine Seltenheit. Reißende Abgaskrümmer, ausgehängte Schalthebel oder defekte Zündschlüssel sind dagegen das kleinere Übel. Sie zeigen aber, daß Peugeot bei der Verarbeitung kräftig schludert. Trotzdem ist der 206 CC eine Bereicherung auf dem Gebraucht-Cabriomarkt – aber nur, wenn der Preis stimmt.


Historie, Schwächen, Kosten
Modellgeschichte: • 9/00 Vorstellung des 206 CC mit elektrohydraulisch betätigtem Blechklappdach. ABS und vier Airbags Serie, zunächst nur mit Zweilitermotor (136 PS) lieferbar • 4/01 206 CC 110 mit 1,6-Liter (109 PS) bestellbar 10/01 Bordcomputer serienmäßig • 2/02 Außentemperatur-Anzeige serienmäßig für alle Modelle • 1/03 Verkaufsstart diverser Sondermodelle • 4/03 ESP serienmäßig in allen Modellen • 4/05 1,6-l-Diesel (109 PS) lieferbar, Rußfilter serienmäßig

Schwachstellen: • Elektrik ist der wunde Punkt des 206 CC, viele Leser klagen über durchbrennende Sicherungen (Foto) oder defekte Relais. • Klappdach mit seiner elektrohydraulischen Betätigung ist anfällig, oftmals ist der Bewegungsablauf von Dach und Kofferdeckel gestört. Schuld sind undichte Hydraulikzylinder, lockere Mikroschalter oder gerissene Seilzüge der Entriegelung. • Motoren sind im wesentlichen solide, leiden mitunter an tickernden Ventilstößeln und sind oft undicht. Überhitzungserscheinungen wie durchgebrannte Zylinderkopfdichtungen werden oft von Wasserverlust oder defekten Thermoschaltern und Kühlerlüftern verursacht. • Verarbeitung ist kein Ruhmesblatt, der CC neigt sehr zum Klappern.

Reparaturkosten: Preise inklusive Lohn und Mehrwertsteuer am Beispiel Peugeot 206 CC 110, 80 kW/109 PS, Baujahr 2002. Mit den Ersatzteilpreisen liegt Peugeot am oberen Rand der Kompaktklasse. Nur der Auspuff erscheint auf den ersten Blick günstig, hält allerdings nicht lange.

Reparaturkosten: Peugeot 206 CC 110, 80 kW/109 PS, Bj. 2002
Kotflügel vorn, lackiert 355 Euro
Scheinwerfer komplett 240 Euro
Bremsscheiben vorn 195 Euro
Bremsklötze vorn (ein Satz) 115 Euro
Getriebe (AT) 1830 Euro
Motor ohne Anbauteile 4525 Euro
Lichtmaschine 400 Euro
Anlasser (AT) 215 Euro
Wasserpumpe (AT) 220 Euro
Endschalldämpfer 130 Euro
(Stand 2005)

Fazit von Peter Winkler, Gutachter TÜV Süd: "Größter Schwachpunkt des Peugeot 206 CC ist seine Vorderachse, deren Querlenkerbuchsen und Traggelenke überdurchschnittlich schnell ausschlagen. Aber auch die Scheinwerfer stehen oft in der Kritik des TÜV, die Einstellung des Abblendlichts muß häufig korrigiert werden. Und gelegentlich läßt die Vorderachse Bremswirkung vermissen. Lob verdient der 206 hingegen für seinen guten Rostschutz und die stabile Lenkung."

Modellempfehlung: Peugeot 206 CC 110 (80 kW/109 PS)

Steuer/Schadstoffklasse: 108 Euro im Jahr/Euro 3 Testverbrauch: 8,5 Liter. Werksangabe: 7,0 Liter (Super) Versicherung: Vollkasko (18/500 Euro SB): 737 Euro. Teilkasko (21/150 Euro SB): 195 Euro. Haftpflicht (14): 552 Euro (Basis: HUK-Jahrestarife für Regionalklasse Berlin, 100 Prozent) Inspektion: 30.000 Kilometer. Kosten: etwa 200 bis 400 Euro Wertverlust: Dreijährige verlieren rund 33 Prozent vom Neupreis (Händlerverkaufspreis), danach jährlich um 900 Euro Verlust.
www.autobild.de/gebrauchtwagen-peugeot-206-cc-ab-2002



Alle heutigen Beiträge wurden aus unserem Schwesterforum der206cc.de/forum/showthread/history of 206cc übernommen )
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Geändert von CCarin (13.06.2018 um 11:41 Uhr).
  #3  
Alt 13.06.2018, 11:23
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Peugeot 206 CC - Lobeshymne auch aus 2005
Nur wenige Autos schaffen es, schon zu Lebzeiten zur Legende zu werden. Der Peugeot 206 CC ist auf dem besten Weg dazu. Der sympathische Verwandlungskünstler, der sich in Sekundenschnelle vom Coupé in ein Cabrio verwandeln kann, begründete nach seiner Premiere im Jahr 2000 einen Trend – und bleibt dessen Spitzenreiter. Nach der internationalen Presse-Präsentation im November 2000 folgte im Januar 2001 die Markteinführung in Deutschland.

Gerade hierzulande ist der 206 CC, der im Sommer wie im Winter eine gute Figur abgibt, zu einem wahren Triumphzug gestartet. In den Jahren 2002, 2003 und erneut im Jahr 2005 behauptete er sich als meistverkauftes Cabrio auf dem deutschen Markt, 2004 wurde er Zweiter seines Segments. Bis Ende 2005 wurden 86.586 Einheiten in Deutschland zugelassen, sein verkaufsstärkstes Jahr hatte der 206 CC mit 21.636 Zulassungen in 2003. In keinem anderen europäischen Land wurden so viele 206 CC verkauft wie hierzulande: Deutschland führt die Rangliste mit einem Anteil von 24,9 Prozent der Gesamtproduktion vor Frankreich (20,6%) und Großbritannien (12,7%) an. Bis Ende 2005 wurden insgesamt 338.352 Exemplare des 206 CC produziert.

Die Geschichte dieses besonderen Autos begann 1998 auf dem Genfer Automobilsalon. Damals, noch gut ein halbes Jahr vor der Markteinführung des neuen 206 als Limousine in Deutschland, präsentierte Peugeot mit dem 206 cc die Studie eines faszinierenden Cabriolets mit festem Stahldach. Die Begeisterung, die das silbern lackierte Concept-Car ausgelöste, ließ den Traum anschließend zur Wirklichkeit werden. Innerhalb von zwei Jahren entwickelte Peugeot die Studie zur Serienreife. Damit setzte die Löwen-Marke als erster Hersteller das Konzept eines elektrisch versenkbaren Stahldachs bei einem Kleinwagen durch und bereitete so den Nährboden für erschwingliche Klappdach-Cabrios. Als 2+2-Sitzer bietet der 206 CC klare Vorteile, weil im Fond zusätzlicher Platz für Passagiere oder Gepäck besteht.

Der kleine Trendsetter von Peugeot zeigte auch in Ausstattung und Technik Größe. Vom preisgünstigen Basismodell Filou über die sportliche Sonderedition Quiksilver bis zum luxuriösen Sondermodell Roland Garros mit serienmäßiger Lederausstattung oder dem neuen, dynamischen 206 CC RC-Line deckt der 206 CC ein breites Spektrum ab, das die unterschiedlichsten Kundenwünsche erfüllt. Mit dem im April 2005 eingeführten 206 CC HDi FAP 110 hat Peugeot zudem eine besonders attraktive Motorisierung im Programm, die Dynamik und Umweltverträglichkeit auf besondere Weise kombiniert: Der 1,6 Liter große und 80 kW (109 PS) starke Dieselmotor ist nicht nur besonders agil und durchzugsstark, sondern gleichzeitig mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,9 Litern/100 km besonders sparsam und zusätzlich serienmäßig mit dem Rußpartikelfiltersystem FAP ausgestattet. Die Preise für den 206 CC begannen als Filou 110 bei attraktiven 17.450 Euro.

Das Sondermodell 206 CC Roxy war auf die exklusive Auflage von 200 Stück limitiert. Roxy ist eine Marke des Sportartikelherstellers Quiksilver, die speziell auf die weibliche Zielgruppe abgestimmt ist. Der 206 CC Roxy zeichnet sich durch den Polsterbezug „Honky Tonk“ mit Blumenmuster, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Sonderlackierung in metallic-stahlgrau und zahlreichen Aluminium-Applikationen aus. Erhältlich war der 206 CC Roxy als Benziner mit 1,6-Liter-Motor und 109 PS ab 18.150 Euro und der 206 CC Roxy HDi FAP als 1,6-Liter-Diesel mit serienmäßigem Rußpartikelfiltersystem FAP und 109 PS ab 20.000 Euro.






Der Peugeot 206 CC war in den Fertigungsprozess der 206 Limousine integriert und lief im französischen Mulhouse vom Band.
www.autosieger.de

aktuellere Infos und eigene Erfahrungen gibt es Hier
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  #4  
Alt 13.06.2018, 11:24
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206 cc RC-Line

Die RC-Line 206 Coupé-Cabrio basiert auf der Ausstattungslinie "Filou", den die Franzosen als "besonders dynamisch" umschreiben, wo der Name doch traditionsgemäß für das Basismodell steht. Das Kürzel steht für eine neue, sportlich angehauchte Ausstattungslinie, die es zunächst als limitierte Auflage für die Modelle 206 CC gibt.

Äußerlich gibt sich die Sonderedition an 17 Zoll-Alurädern, einem Bügel aus Aluminium, einem modifizierten Frontgrill und einer speziellen Heckspoilerlippe zu erkennen. Dazu kommen die bei Autos diesen Zuschnitts nahezu überall unvermeidlichen Logos, hier auf der Heckklappe und dem serienmäßigen Windschott.

Im Interieur geht es komfortabler und edler zu als normalerweise, wozu insbesondere die Sportsitze vorne in Leder-Alcantara-Kombination nebst Sitzheizung beitragen. Zu den weiteren Aufwertungen gehört eine schwarz-lederne Rücksitzbank und eine Instrumentenhutze aus Leder sowie das auch sonst lieferbare, hier aber serienmäßige Ausstattungs-Paket "Sport-Design", das u.a. eine Alu-Pedalerie, Einstiegsleisten mit Chromeinlage, schwarz hinterlegte Instrumente und eine Öltemperatur-Anzeige umfasst. Eine Mittelkonsole in "Carbon-Optik", also aus entsprechend lackiertem Plastik, sowie ein Lederlenkrad runden die Veränderungen ab.

Der 206 CC RC-Line ist ausschließlich in rot, grau und schwarz lieferbar, verfügbare Motorisierungen sind die jeweils 1,6 Liter großen und 109 PS starken Benziner und Diesel, letzterer mit Rußfilter. Die Preise beginnen bei 19.990 Euro für den Benziner und 22.850 Euro für den Selbstzünder, entsprechend jeweils rund 3.500 Euro mehr als für die Serie. ESP ist wie bei allen 206 CC lobenswerterweise Serie, Klimaanlage & Co. gehen extra.


17 Zoll-Räder und eine modifizierte Frontschürze kennzeichnen das 206 CC-Sondermodell


Im Interieur gibt es u.a. Leder-/Alcantara-Sitze, schwarz hinterlegte Instrumente und eine Alu-Pedalerie
autokiste.de 2005
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  #5  
Alt 13.06.2018, 11:25
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Peugeot Sondermodelle seit 25 Jahren

Als vor einem Vierteljahrhundert das Sondermodell Peugeot 205 Lacoste Premiere feiert, ist dies der Beginn einer außergewöhnlichen Erfolgsstory: Mit der exklusiv in markantem grün und weiß erhältlichen Sonderedition des wegweisenden Kleinwagens führt Peugeot die Kooperation mit Premium-Marken ein, die so wie die Löwenmarke selbst Wert auf Qualität, Eleganz und Sportlichkeit legen.

Bis dahin standen Sonderserien bei den meisten Herstellern vor allem für kurzfristige Rabatte in Form von Gratis-Zubehör. Der Peugeot 205 dagegen befindet sich 1985 erst im 2. Modelljahr und feiert auf allen Märkten Verkaufsrekorde. In Deutschland ist er 1986 sogar erstmals das meistverkaufte Importauto.

Kooperationen mit Lifestyle- und Premiummarken

Absatzförderung benötigt der 205 also nicht, stattdessen steht das edel ausgestattete Sondermodell Lacoste für Luxus und Lifestyle im Kleinwagen mit Details wie auffälligem "Lacoste"-Logo sowie grünen, edlen Teppichen und großem Panoramadach. Ein Erfolgsrezept, das aufgeht: Der 205 Lacoste wird zu einem Bestseller mit Kultstatus, der 3 Jahre lang im Modellprogramm bleibt und auch als Gebrauchtwagen bei Liebhabern und Sammlern besonders gesucht ist. Der glanzvolle Auftakt einer Editionsreihe, die heute von den eleganten und luxuriös ausgestatteten Sondermodellen 207 und 207 SW Urban Move fortgesetzt wird.

Ziel des sogenannten Co-Brandings, das Peugeot mit dem 205 Lacoste einführt, ist die Entwicklung unverwechselbarer, emotionaler Modelllinien mit eigener Persönlichkeit. Dabei wecken individuelle, luxuriöse und sportliche Ausstattungen besondere Begehrlichkeit. Ganz besonders gilt dies für die Roland Garros-Sonderserien in edlem Grünmetallic und mit weißem Teillederinterieur, die aus der Kooperation zwischen Peugeot und dem Französischen Tennisverband hervorgehen. Der Begriff "Roland Garros" steht seit 20 Jahren nicht nur für die French-Open-Tennisturniere, sondern auch für exklusive Peugeot Sondereditionen wie den Kleinwagen 205 und 206 über die Mittelklassemodelle 405 und 406 bis hin zu den aktuellen Coupé-Cabriolets 207 CC.

Ab 1998 ergänzen die Quiksilver-Sondermodelle aus der Zusammenarbeit zwischen Peugeot und der Sportmarke "Quiksilver" das Programm von 106, 206, 806 und Partner. Wie schon bei den Roland Garros-Editionen verkörpern auch die Quiksilver-Sondermodelle mit ihren betont sportlichen und exklusiven Ausstattungen die Markenwerte Dynamik, Ästhetik und Authentizität.

Heute gelingt dies gleich 6 Editionsreihen: Der kleine 107 Street Racing zum Beispiel beeindruckt mit Rennoptik. Junge, designorientierte und Multimedia-affine Fahrer entdecken bei den 207 Urban Move Sonderserien mit gehobener Ausstattung den Wohlfühlfaktor an Bord. Die Business-Line-Modelle sprechen Geschäftskunden an, die komfortablen Navteq-on-Board-Sondereditionen navigieren zum Zielort, die JBL-Modelle mit hochwertigem Soundsystem garantieren Hörgenuss im 407 und 407 SW und die Ausstattung des Partner Tepee Family ist genau an die Bedürfnisse von Familien angepasst.

Sondermodelle mit Komfort- oder Business-Features sind zudem eine ideale Kommunikationsplattform, um neue Kundenkreise zu erreichen. So lässt Peugeot 1993 in der Werbung zum Sondermodell 205 Gentry eine elegant gekleidete junge Frau auftreten, die im Fond eines großen Wagens sitzt, dessen Heck der Aufkleber ziert: "Mein anderes Auto ist ein 205 Gentry". Wahrscheinlich sind es das schicke Design und die für Kleinwagen luxuriösen Ausstattungsoptionen wie Volllederbezüge, Spiegelheizung, Panoramadach und Automatik, mit denen der 205 Gentry großen Anklang bei weiblichen Käufern erzielt so – so wie heute der 207 CC Roland Garros.

Ausstattung

Zu den besonderen Erfolgsfaktoren der Peugeot Sondermodelle zählt somit die langjährige Fortsetzung der Markenkooperationen und speziellen Editionen. Damit gelingt es Peugeot exklusive Sonderserien dauerhaft zu etablieren und zu einer wichtigen Säule im Modellprogramm zu machen.
(www.autosieger.de)

Ein paar Cabrios von Peugeot :
http://www.motorimania.it/manifestaz...r=id_fotosport

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Alt 13.06.2018, 11:27
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Hier mal eine Gesamt-Historie von PEUGEOT :

  • 1810: Gründung von Peugeot Frères Aînés, mit Fabriken der Textilproduktion und von Peugeot frères & Compagnie, mit Fabriken zur Herstellung von Werkzeugen und Walzstählen
  • 1847: Der Löwe als Logo wird kreiert, drei Jahre später erstmals verwendet
  • 1889: Armand Peugeot präsentiert auf der Weltausstellung in Paris den Peugeot Typ 1, ein dreirädriges Fahrzeug mit Dampfantrieb
  • 1890: Peugeot Typ 2 als erstes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, Lizenz Daimler
  • 1894: Weltweit erstes Automobilrennen als Zuverlässigkeitsfahrt, von Paris nach Rouen, Peugeot triumphiert
  • 1895: Peugeot wird Sieger beim ersten Geschwindigkeitsrennen der Geschichte (Paris-Bordeaux-Paris). Frankreich wird größter Automobilhersteller der Welt mit Peugeot als einem führenden Unternehmen (inzwischen sieben Modellreihen). Peugeot forciert Export in europäische Nachbarländer
  • 1896: Erster Peugeot Motor für die ganze Modellpalette
  • 1898: Lastwagen und leichte Nutzfahrzeuge ergänzen das Peugeot-Portfolio
  • 1900: 18 Modelle werden gefertigt
  • 1901: Erstes Peugeot-Motorrad, Typ ZL
  • 1904: Vorstellung des ersten Kleinwagens vom Typ 69 Bébé mit Einzylindermotor
  • 1906: Der Peugeot Typ 80 erreicht eine Vmax von über 100 km/h
  • 1912: Zusammen mit Ettore Bugatti wird ein neuer „Bébé“-Kleinwagen entwickelt
  • 1913: Erster Sieg in Indianapolis durch den Peugeot L76
  • 1914: Kurz vor dem ersten Weltkrieg feiert Peugeot die Auslieferung des 32.000 Automobils
  • 1921: Neu strukturiertes Fahrzeugprogramm mit schmalspurigen Quadrilette-Kleinwagen und den größeren Typen 163 und 156. Der Typ 156 verfügt als Weltneuheit über ein 6,0-Liter-Triebwerk ohne Ventile. Erste Versuche mit Dieselmotoren (sogenannten Schwerölmotoren)
  • 1923: Vierradbremsen werden nach und nach Standard
  • 1925: Sieg bei der Targa Florio, Dieselmotoren in kleiner Serie
  • 1929: Mit dem 201 wird die neue Nomenklatur mit „Null“ in der Mitte eingeführt. Der Peugeot 201 geht als erstes Modell der Löwenmarke in Massenfertigung
  • 1932-1934: Komplett erneuerte Modellpalette aus den Typen 201, 301, 401 und 601
  • 1933: Stromliniendesign aus Sochaux, entwickelt vom Designer Henri Thomas, besonders konsequent umgesetzt bei den Serienmodellen 402 (ab 1935) und 202 (ab 193
  • 1934: Erstes Coupè-Cabriolet mit elektrisch versenkbarem Metallklappdach (Peugeot Eclipse)
  • 1936: Elektromagnetisches Getriebe Cotal und Automatikgetriebe Fleischel
  • 1938: Der Peugeot 402 wird mit Dieselmotor erprobt und erfolgreich vor allem an Taxifahrer verkauft
  • 1941: Elektrofahrzeug VLV geht in Serie
  • 1948: Mit dem neuen Erfolgstyp 203 beginnt bei Peugeot eine Ära als Hersteller eines Einheitsmodells. Damit passt sich Peugeot auch dirigistischen staatlichen Richtlinien an
  • 1950: Mit 62.486 ausgelieferten Fahrzeugen übertrifft Peugeot die höchste Vorkriegsjahresproduktion
  • 1951: Peugeot 203 Cabrio. Erstes Kooperationsabkommen mit dem italienischen Designer Pininfarina
  • 1955: Peugeot 403 Limousine mit Pininfarina-Linien
  • 1956: Das Peugeot 403 Cabrio wird in Sochaux entworfen
  • 1958: Eine neue Verkaufsgesellschaft soll den nordamerikanischen Markt erobern
  • 1959: Der Peugeot 403 Diesel geht als erstes französischer Diesel-Pkw in Großserie. Weltweit erster Serienkombi mit Dieselmotor ist der Peugeot 403 Break/Familiale
  • 1960: Produktionseinstellung des 203. Neuvorstellung des Peugeot 404 im von Pininfarina kreierten Trapez-Design
  • 1961: Peugeot 404 Coupé und Cabriolet werden bei Pininfarina in Italien gefertigt
  • 1962: Der Peugeot 404 Injection geht als erstes französisches Fahrzeug mit Benzineinspritzung in Großserie
  • 1963: Erster von vier Siegen bei der East African Safari mit Peugeot 404
  • 1965: Peugeot 204 als erster Peugeot mit Vorderradantrieb. 40 internationale Rekorde durch den Peugeot 404 Diesel. Innovativer Transporter Peugeot J7
  • 1967: Kleinster Dieselmotor der Welt im Peugeot 204 Break
  • 1968: Einführung des Peugeot 504 mit neuer Frontgestaltung, die zum Markengesicht wird
  • 1969: Peugeot ist wieder Vollsortimenter mit den Modellen 204, 304, 404 und 504
  • 1972: Debüt des Peugeot 104 als kleinstem Viertürer Europas
  • 1974-1976: Übernahme und Rettung der insolventen Marke Citroen
  • 1974: Peugeot 504 Coupé mit dem ersten französischen V6-Motor der Nachkriegsära
  • 1975: Neues Flaggschiff wird der repräsentative Peugeot 604
  • 1976: Peugeot überschreitet die Marke von zehn Millionen produzierten Fahrzeugen seit 1889
  • 1977: Einführung des Peugeot 305
  • 1978: Kooperationsabkommen mit Fiat zur Entwicklung und Produktion leichter Nutzfahrzeuge. Peugeot übernimmt die europäischen Marken des amerikanischen Chrysler-Konzerns (Simca, Hillman, Humber, Sunbeam etc.). Peugeot wird größter Autobauer Europas
  • 1979: Peugeot 604 als erste in Europa verkaufte Limousine mit Turbodieselmotor. Neue Modellreihe Peugeot 505. Die aus den Chrysler-Divisionen übernommenen Marken firmieren unter dem Namen Talbot mit Werken in Frankreich, Spanien, Großbritannien und Iran
  • 1980: Fusion von Peugeot und Talbot. Finanzielle Verluste und Neustrukturierung bis 1984
  • 1983: Einführung des Kleinwagens Peugeot 205 als bis dahin erfolgreichstem Peugeot-Modell aller Zeiten
  • 1984: Peugeot 205 GTI und Peugeot 205 Turbo 16 als Homologationsmodelle
  • 1985: In China beginnt die Fertigung von Peugeot 504 und 505. Mit dem 205 Turbo 16 gewinnt Peugeot die Rallye-Weltmeisterschaft 1985 und 1986. Der Peugeot 309 läuft an, ursprünglich sollte er als Talbot Arizona den Horizon beerben
  • 1986: Untergang der Marke Talbot
  • 1987: Der Peugeot 205 Turbo 16 gewinnt die Rallye Paris-Dakar. Der 205 geht mit Elektroantrieb in kleine Serie. Debüt für den Peugeot 405
  • 1988: Sieg bei der Rallye Dakar (205 Turbo 16) und beim Bergrennen Pikes Peak (405 Turbo 16). Mehr als 20 Millionen Peugeot Fahrzeuge hergestellt seit 1889
  • 1989: Neues Flaggschiff wird der Peugeot 605. Siege bei der Rallye Paris-Dakar und in Pikes Peak für den 405 T16
  • 1990: Vierter Sieg in Folge bei der Paris-Dakar
  • 1991: Neue Kleinwagenreihe Peugeot 106
  • 1992: Der elektrische Peugeot 106 geht in Serie und wird weltweit erfolgreichstes Fahrzeug mit Elektroantrieb. Produktionsende für den Peugeot 505 und damit den Hinterradantrieb. Der Peugeot 905 gewinnt die 24 Stunden von Le Mans und die Sportwagen-Weltmeisterschaft
  • 1994: Erste Großraumlimousine der Löwenmarke ist der Peugeot 806. Bis 1999 startet Peugeot wenig erfolgreich in der Formel 1 mit den Rennställen McLaren, Jordan und Prost
  • 1996: Peugeot Partner führt ein neues Fahrzeugsegment ein
  • 1998: Peugeot 206 wird eingeführt und übertrifft die Erfolgsblianz des 205
  • 1999: Neues Spitzenmodell Peugeot 607 und Einführung des wartungsfreien Diesel-Partikelfilters. Einstellung des Peugeot 205 nach fast 5,3 Millionen Einheiten. Präsentation des Peugeot 206 CC und damit Wiederbelebung des Segments der bezahlbaren Coupé-Cabriolets
  • 2000: Mit dem 206 WRC wird Peugeot Rallye-Weltmeister (ebenso 2001 und 2002)
  • 2001: Peugeot 307 und 307 SW als Hochdach-Lifestylekombi
  • 2004: Peugeot 1007 als erster europäischer Serien-Pkw mit elektrischen Schiebetüren. Zugleich Einführung des zusätzlichen Zahlencodes mit einer „Doppel-Null“. Marktstart für den Peugeot 407
  • 2005: Als erstes Ergebnis einer Kooperation mit Toyota entspringt der Peugeot 107. Kooperationsabkommen mit Mitsubishi für SUV
  • 2006: Neuer Kleinwagen Peugeot 207
  • 2007: Neue Modelle sind der Peugeot 308 und der 4007 als erster SUV (aus Kooperation mit Mitsubishi und Schwestermodell des Mitsubishi Outlander)
  • 2009: Als Parallelmodell zum Mitsubishi i-MiEV wird Peugeot IOn vorgestellt. Serienstart im Jahr 2010. Neu sind die Baureihen 3008 (schon seit dem Vorjahr) und 5008 sowie der 206+ als Evolution des mit bis dahin 6,5 Millionen Einheiten erfolgreichsten Peugeot aller Zeiten, also des 206. Sieg des Peugeot 908 HDI FAP bei den 24 Stunden von Le Mans
  • 2010: Sportcoupé Peugeot RCZ wird präsentiert
  • 2012: Einführung Peugeot 208. Erstes Diesel-Hybrid-Pkw in Serie ist der Peugeot 3008 HYbrid4. Peugeot entscheidet in Zukunft die Standardmodelle nur noch auf „1“ bzw. „8“ enden zu lassen. So heißt der Nachfolger des aktuellen 308 ab 2013 wieder 308, bzw. der Nachfolger des 107 ab 2014 nun 108. Preisgünstigere Modelle wie das Weltauto 301 tragen die „1“ im Code
  • 2014: Der chinesische Autobauer Dongfeng Motors sichert sich Anteile am Konzern PSA Peugeot Citroen. China wird größter Absatzmarkt für den Peugeot 508, der dort auch produziert wird (parallel zur europäischen Produktion)
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Alt 13.06.2018, 11:28
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Gehört irgendwie auch dazu ...

50 Jahre Peugeot 204 Coupé und Cabriolet


Mit den 20x-Modellen besetzt Peugeot seit vielen Jahrzehnten erfolgreich das Segment der Kompaktfahrzeuge. Angefangen beim 201 von 1929 bis zum aktuellen 208 fanden und finden diese Fahrzeuge weltweit Kunden, die sich von den Qualitäten begeistern lassen. Speziell mit dem 204 Coupé und Cabriolet konnten die Franzosen auch jene Autofans ansprechen, die besonderen Wert auf gutes Design legen. Inzwischen liegt die Markteinführung der beiden Modellvarianten bereits 50 Jahre zurück.

'Erster unter den Besten'
Peugeot verfolgte mit den beiden Modellablegern seinerzeit das Ziel, 'Erster unter den Besten' zu sein. Hierfür erhielten die beiden nicht nur ein gemeinsam mit Pininfarina entwickeltes Design, sondern auch eine fortschrittliche Technik unter der Karosserie. So besaß der 204 erstmals in der Markengeschichte Frontantrieb und soviele weitere Neuerungen, dass diese aus Rücksicht auf die eher konservativen Kunden bei der Premiere nicht genannt wurden. Diesen war eher wichtig, dass die Haupttugenden 'Qualität' und 'Zuverlässigkeit' weiterhin an Bord waren.

Neben dem Antrieb der Vorderräder erhielt der 204 Scheibenbremsen vorn, rundum Einzelradaufhängung und einen quer eingebauten Vierzylindermotor mit 1,1 Litern Hubraum und anfänglich 39 kW/53 PS. Diese Kraft gelangte über ein vollsynchronisiertes Viergang-Getriebe auf die Antriebsachse. Entgegen heute üblichen Methoden brachte das Cabriolet 845 Kilogramm auf die Waage, während das Coupé 30 Kilogramm mehr wog.

Erstmals Coupé mit Kombiheck
Im Vergleich zur 204 Limousine verringerte Peugeot die Gesamtlänge des auf dem Pariser Autosalon 1966 präsentierten Cabriolets um 23 Zentimeter auf 3,74 Meter. So erzielte man nicht nur schönere Proportionen, sondern auch einen Hauch von klassischem Roadster-Feeling, jedoch in Verbindung mit einem ordentlichen Gepäckabteil am Heck. Als zweiter Neuling gesellte sich das dreitürige 204 Coupé mit einem Kombi-artigen Heckabschluss inklusive großer Kofferraumklappe und umklappbarer Rückbank hinzu.

Bei der Gestaltung dieses außergewöhnlichen Coupés übernahm Peugeots Chefdesigner Paul Bouvot die Frontpartie der Limousine und zeichnete erstmals ein sportlich-dynamisches wie auch praktisches Kombi-Coupé-Heck, wie es in den folgenden Jahrzehnten vielfach aufgegriffen wurde. Kurz nach der Premiere erhielt das 204 Coupé den 'Grand Prix de l'Art et de l'Industrie Automobile', Frankreichs Designpreis für Automobile. Dass nicht nur die Fachjury dieser Auszeichnung von der Coupé-Version begeistert war, drückte sich innerhalb von nur drei Jahren in mehr als 42.750 Bestellungen aus. Und das trotz eines Mehrpreises von rund einem Drittel im Vergleich zur Limousine. Selbst Peugeot titelte in einer damaligen Werbung: 'Was ist schnell, französisch und teuer?' Im Vergleich zu Coupés damaliger Mitbewerber relativierte sich dieser Preis jedoch.

Sportliches Fahrverhalten mit nur 53 PS
Gleichzeitig eroberte das Cabriolet mit seiner Mischung aus italienischem Chic und französischer Raffinesse besonders die Herzen der Frauen. Dabei spielten auch die ungewöhnlichen Metallic-Lackierungen in Dunkelgrau, Blau und Beige eine Rolle. Rund 18.200 Exemplare rollten insgesamt vom Band. Bald erreichte der Wagen Kultstatus, was von den Franzosen in Anzeigekampagnen als das 'Peugeot-Niveau' interpretiert wurde.

Während 53 Pferdestärken aus heutiger Sicht als sehr wenig gelten, konnten 204 Coupé und Cabrio bereits bei ihrer Pressevorstellung im Oktober 1966 auf der französischen Rennstrecke von Montlhéry mit ihrem agilen und dynamischen Fahrverhalten begeistern. Im Laufe und sogar noch nach der Produktionszeit wurden beide Varianten bei Rennen und speziell das Coupé erfolgreich bei Rallyes wie der 'Ronde Cévenole' und der äußerst anspruchsvollen 'Rallye Marokko' eingesetzt.

Im Oktober 1969 präsentierte Peugeot den auf dem 204 basierenden, jedoch um 15 Zentimeter verlängerten 304 mit 1,3 Liter großem Motor und leicht veränderter Optik. Während der 204 als Limousine und Break bis 1976 weiter produziert wurden, wandelten sich Coupé und Cabriolet mit zum 304er. Heute liegen die Preise für gut erhaltene Exemplare im Bereich rund um 15.000,- € und machen 204 Coupé und Cabriolet somit zu erschwinglichen Einstiegsmodellen in die Oldtimerszene.
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Alt 13.06.2018, 11:36
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Der PSA-Peugeot Konzern - 130 Jahre deutsch-französische Kooperation

Seit rund 130 Jahren gibt es Kooperationen zwischen französischen und deutschen Fahrzeugherstellern, eine Freundschaft, die also fast so alt ist wie die Erfindung des Automobils.

Alles begann mit den Patent-Motorwagen von Benz und Daimler, die auf der Pariser Weltausstellung von 1889 französische Käufer finden sollten. Tatsächlich begeisterte sich besonders der Autohersteller Panhard-Levassor (heute eine Marke von PSA) für den Verbrennungsmotor von Daimler. Levassor erwarb eine Lizenz für die Daimler-Motorenproduktion, die zugleich auch Peugeot zugutekam. So musste Peugeot erst 1896 eigene Motoren entwickeln, mit denen dann auch der Export in das damals deutsche Elsass erlaubt war.

Einen anderen Weg wählte der französische Automobilpionier Darracq, ließ er doch seine für Allemagne bestimmten Motorwagen ab 1902 in Rüsselsheim überaus erfolgreich als Opel Darracq bauen. Später firmierte Daracq übrigens unter Talbot, jener Marke, die seit 1978 ebenfalls zum PSA-Imperium gehört. Citroen wiederum wurde als Fließbandvorreiter 1925 Europas zweitgrößter Autohersteller, rivalisierte dabei mit Opel und eröffnete dann 1927 in Köln ein Werk für ,,Deutsche Citroen".
Den endgültigen Durchbruch in Deutschland sicherten Citroen und Peugeot aber erst Nachkriegsmodelle wie die futuristische DS oder der elegante 403.

Daran änderten auch frühere automobile Herzensstürmer wie der stets zitronengelb lackierte Citroen Typ C aus den 1920er Jahren nichts, der zu den ersten bezahlbaren europäischen Automobilen überhaupt zählte und Opel als Vorbild für den Typ 4 PS ,,Laubfrosch" diente. Die froschgrüne Lackierung und ein eigenständiger Kühler genügten, um Opel im von Citroen angestrengten Plagiatsstreit, Schutz zu gewähren.
Dagegen litt der ab 1934 im Kölner Citroen-Werk gebaute avantgardistische Typ 7 Front (Traction Avant) bereits so sehr unter den sich politisch erschwerenden Produktionsbedingungen für ausländische Unternehmen in Deutschland, dass Citroen sein deutsches Werk ein Jahr später schloss.

Peugeot dagegen ernannte die ,,Kraftwagen Handelsgesellschaft Kochte & Rech" in Saarbrücken noch 1936 zum offiziellen deutschen Importeur. Allerdings blieben selbst die Stückzahlen der gefeierten Stromlinienmodelle 302 und 402 dreistellig.

Mit dem vom Stardesigner Pininfarina perfekt proportionierten Pontonmodell 403 hatte Peugeot ab 1955 im Nachkriegs-Deutschland einen Erfolgstyp im Programm.
Sogar die deutsche Polizei setzte nun auf die Fahrzeuge mit dem Löwen auf dem Kühlergrill und für Taxi- und Vielfahrer wurde der 403 Diesel wichtigste Alternative zum Mercedes 190 D. Als dann noch auch der Peugeot 404 im ultraschicken Trapezliniendesign startete und die futuristische DS von Citroen zum angesagtesten Auto deutscher Intellektueller wie Heinrich Böll avancierte, erreichten Peugeot und Citroen in der oberen Mittelklasse gemeinsam erstmals ebenso so viele Zulassungen wie Mercedes mit dem Typ 190.

Ab 1960 waren die Franzosen in der Bundesrepublik endgültig en vogue bei Freiberuflern und politischen Entscheidungsträgern - und machten sogar Lust auf kühne deutsche Entwürfe wie den NSU Ro 80. Nicht wenige Käufer dieser avantgardistischen Wankel-Limousine fuhren zuvor Citroen, oft sogar ohne von der Kooperation ,,Comotor" zwischen NSU und Citroen zu wissen. Dabei sollte die Firma Comotor für NSU und Citroen gemeinsam Kreiskolbenmotoren produzieren. Ein Projekt, das zwar nach der Fusion von NSU mit Audi scheiterte, aber Citroen zeigte sein erstes Wankelauto, den Typ GS Birotor 1974 dennoch zuerst dem deutschen Publikum bei einer Tournee durchs ganze Land. Das Jahr 1974 war aber ein Wendepunkt.
Während die erste Ölkrise Citroen in Deutschland zu Rekordzulassungen verhalf - nicht zuletzt dank des 2 CV (der ,,Ente") als Kultmodell der Jugend- und Studentenbewegung - lag die Marke mit dem Doppelwinkel in Frankreich finanziell am Boden. Dies führte im Sommer 1974 zur Übernahme durch Peugeot, aus der zwei Jahre später der PSA-Konzern hervorging.

1978 war Peugeot erneut auf Einkaufstour und übernahm die europäischen Töchter des amerikanischen Chrysler-Konzerns (Simca mit Matra und die englischen Rootes-Marken). So wurde Peugeot der größte Autobauer Europas, schließlich war Simca eine Macht am Markt - auch in Deutschland.
Das 1934 in Nanterre bei Paris gegründete Fabrikat verfügte ab Ende der 1950er Jahre über das modernste europäische Automobilwerk und etablierte sich als zweitgrößter französischer Hersteller (hinter Renault, gleichauf mit Citroen) und drittgrößter Importeur in Deutschland. Dazu trugen auch Meilensteine bei wie der 1967 vorgestellte Simca 1100, der sieben Jahre vor dem VW Golf das Kompaktklasse-Konzept mit Vorderradantrieb und Heckklappe zum Erfolg führte.

1978 verfügte Simca mit den Mittelklassemodellen 1307/1308 und dem brandneuen kompakten Horizon über zwei echte Bestseller - aber auch über problematische Kostenstrukturen. Die Folge war, dass sich die Löwenmarke an diesem Brocken verschluckte und beinahe erstickt wäre.
Der Überlebenskampf von PSA war Anfang der 1980er jedenfalls dramatisch. Zunächst nützte weder das Aufblühen von Citroen durch neue Modelle mit PSA-Konzerntechnik, noch die Position als weltgrößter Dieselmotorenhersteller (auch Ford Köln bezog seine ersten Diesel von Peugeot), noch die Umbenennung von Simca in Talbot.
Am Ende war der geniale Peugeot 205 der Retter. Popularisierte dieser doch den Diesel im Kleinwagen und war er sogar in Deutschland über Jahre meistverkauftes Auto im Importsegment.

Noch Anfang des neuen Jahrtausends zählte PSA Peugeot Citroen hierzulande zu den stärksten Importeuren. In den letzten Jahren jedoch und im härteren Konkurrenzumfeld, etwa durch die Koreaner, verpasste man den Anschluss. Zudem fehlte es PSA lange an den angesagten SUV.

Führend sind die PSA-Marken dagegen bei Downsizing-Benzinern und Dieseln, die mit besten Verbrauchswerten beeindrucken. Und die zeigen, wie die ab 2020 in der EU geltenden CO2-Grenzwerte erfüllt werden können.

Chronik PSA-Konzern:

1889: Auf der Weltausstellung in Paris stellen u.a. Benz, Daimler, Panhard&Levassor und Peugeot aus. Levassor erhält eine Lizenz zum Bau von Daimler-Motoren, die auch Peugeot zugute kommen

1890: Peugeot Typ 2 wird mit einem Verbrennungsmotor, Lizenz Daimler, ausgestattet

1896: Peugeot entwickelt einen eigenen Motor für seine Modelle. Automobiles Darracq wird in Suresnes bei Paris von dem Unternehmer Alexandre Darracq gegründet und erringt in Frankreich rasch zehn Prozent Marktanteil. Im Jahre

1902 unterzeichnet Alexandre Darracq einen Kooperationsvertrag mit der Adam Opel AG, um in Deutschland diverse Fahrzeugtypen unter dem Markennamen Opel Darracq zu fertigen. Eine erfolgreich deutsch-französische Kooperation, die bis 1908 andauert. Ab 1919 werden Darracq-Automobile unter der Marke Talbot vertrieben, die 1978 Bestandteil des PSA-Konzerns wird.

1907: Der Händler G. Chatel im elsässischen Mulhouse übernimmt den Vertrieb von Peugeot-Fahrzeugen in Deutschland

1919: Die Produktion des ersten Citroen Pkws vom Typ A 10hp läuft in Frankreich an
1923: Erster deutscher Citroen-Händler in Köln am Hohenzollernring

1925: In Berlin eröffnet Henri Jeannin eine Peugeot Generalvertretung für Deutschland, die ab 1929 vor allem den Peugeot 201 verkauft. Dieser wird mit Karosserieaufbauten aus einem Berliner Presswerk ausgeliefert

1927: Am 15.02. wird die Citroen-Automobil Aktiengesellschaft ins Kölner Handelsregister eingetragen. Im Werk Köln-Poll läuft die Produktion des Citroen B14 mit Ganzstahlkarosserie an

1928: Nach dem Vorbild von Citroen können Peugeot Neuwagen in Deutschland über zwölf Monate finanziert werden. Diese Idee der Finanzierung wird später von deutschen Herstellern aufgegriffen

1933: Da die in Köln-Poll produzierten Autos vollständig aus in Deutschland hergestellten Teilen bestehen - Zulieferer sind u.a. Krupp, Bosch und Continental, wirbt Citroen mit dem Slogan ,,alle Teile deutsch, deutsche Lieferanten"

1934: Das Deutsch-Französische Handelsabkommen wird von Deutschland gekündigt. André Citroen persönlich besucht noch einmal seinen deutschen Produktionsstandort anlässlich des Fertigungsanlaufs des avantgardistischen Typs 7 Front mit 1,5 Liter-Vierzylinder

1935: Henri Jeannin schließt seine Peugeot Generalvertretung in Berlin. Das Citroen-Werk in Köln-Poll wird am 4. Dezember geschlossen nach der Produktion von insgesamt über 20.000 Fahrzeugen. Der im Vorjahr gegründete französische Hersteller Simca produziert in Nanterre bei Paris

1936: Am 5. November wird die ,,Kraftwagen Handelsgesellschaft Kochte & Rech" in Saarbrücken offizieller deutscher Importeur für Peugeot. Die Poller Citroen Dienst AG führt in Köln bis 1940 einen Reparatur- und Teilebetrieb aus

1939: Der Import von Peugeot nach Deutschland wird erschwert, in diesem Jahr nur noch 50 Neuzulassungen

1948: Mit dem neuen Erfolgstyp 203 beginnt bei Peugeot eine Ära als Hersteller eines Einheitsmodells. Citroen 2 CV (die ,,Ente") wird eingeführt und entwickelt sich ab Ende der 1950er Jahre auch in Deutschland zu einem Kultmodell. Am Ende seiner bis 1990 währenden Bauzeit ist der 2 CV in Deutschland begehrter als auf dem Heimatmarkt

1950: Die Citroen Dienst AG mit Sitz in Köln-Sülz wird am 7. Juni 1950 ins Handelsregister eingetragen und firmiert als Verkaufsgesellschaft für Deutschland. Simca startet Importaktivitäten in Deutschland

1951: Auf der Frankfurter IAA präsentieren Peugeot und Citroen ihr Modellprogramm für die frühen Jahre des bundesdeutschen Wirtschaftswunders. Im Mittelpunkt steht bei Citroen der aerodynamische Traction Avant. Für Peugeot ist der 203 wichtigstes Modell. Außerhalb des Saarlandes werden im zweiten Halbjahr 1951 in Deutschland 57 Peugeot abgesetzt, 108 Citroen und 277 Simca und 389 Renault

1954: Simca übernimmt von Ford Frankreich das Automobilwerk Poissy bei Paris und transformiert dieses zur modernsten Automobilfabrik Europas. Dadurch platziert sich Simca in Frankreich in den Zulassungszahlen vor Peugeot, in etwa gleichauf mit Citroen. Nur Renault ist noch erfolgreicher

1955: Peugeot 403 Limousine im Pontondesign mit Pininfarina-Linien wird vorgestellt und wenig später erster echter Peugeot-Bestseller in Deutschland. Im Jahr 1955 werden erstmals über 1.000 Peugeot in Deutschland abgesetzt. Debüt des revolutionären Citroen DS 19 im Oktober

1958: Mit 3.368 Zulassungen ist Simca in Deutschland der dritterfolgreichste Importeur, noch vor Peugeot (2.733 Einheiten) und Citroen (1.992 Einheiten), aber hinter Renault (12.015) und Fiat

1959: Umzug der Citroen Automobil AG nach Köln-Porz auf ein Areal mit 18.000 m² Hallenfläche und eigenem Gleisanschluss. Der Peugeot 403 Diesel geht als erster französischer Diesel-Pkw in Großserie. Weltweit erster Serienkombi mit Dieselmotor ist der Peugeot 403 Break/Familiale. Simca übernimmt die Markenrechte am französischen Autoproduzenten Talbot

1960: Neuvorstellung des Peugeot 404 im von Pininfarina kreierten Trapez-Design

1961: Peugeot 404 Coupé und Cabriolet werden bei Pininfarina in Italien gefertigt. Neu ist bei Citroen der originell designte Ami 6, der technisch vom 2 CV abgeleitet wurde

1962: Erstmals verkauft Citroen in Deutschland mehr als 10.000 Fahrzeuge. Peugeot setzt 12.272 Einheiten ab, Simca 9.046. Der Peugeot 404 Injection geht als erstes französisches Fahrzeug mit Benzineinspritzung in Großserie. Citroen (DS/ID) und Peugeot (403/404) erzielen in Deutschland zusammen so viele Zulassungen wie Mercedes vom Typ 190. Simca führt den viertürigen Kleinwagen ,,1000" ein

1963: Neue Mittelklassereihe Simca 1300/1500
1965: Peugeot 204 als erster Peugeot mit Vorderradantrieb

1966: Citroen gründet mit dem deutschen Automobilhersteller NSU die Firma Comotor zur Produktion von Kreiskolbenmotoren. Acht Jahre später wird der Citroen GS Birotor mit Zweischeiben-Kreiskolbenmotor anlässlich des Serienstarts auf einer Deutschlandtournee der Öffentlichkeit gezeigt. Mit 28.380 Zulassungen ist Simca in Deutschland der dritterfolgreichste Importeur, deutlich vor Citroen (16.422 Einheiten) und Peugeot (14.057 Einheiten), aber hinter Renault (55.016) und Fiat

1967: Als konzerneigene Importgesellschaft wird in Saarbrücken die Peugeot Automobile Deutschland GmbH gegründet. Kleinster Dieselmotor der Welt im Peugeot 204 Break. Citroen setzt in diesem Jahr 13.500 Fahrzeug ab der Typen 2 CV, Dyane, Ami und DS ab. Der Simca 1100 mit Frontantrieb, Quermotor und Heckklappe nimmt das Konzept des VW Golf vorweg.

1968: Einführung des Peugeot 504

1969: Mit 21.676 Zulassungen erzielt Citroen in Deutschland einen neuen Bestwert

1970: Von Mut in der Oberklasse kündet der avantgardistische Citroen SM mit Maserati-Motor, in dem sich der französische Botschafter in Bonn chauffieren lässt. Der Citroen GS bringt die Hydropneumatik in die kompakte Mittelklasse und wird 1973 auch mit Wankelmotor (Birotor) vorgestellt. Simca lanciert die Spitzenmodelle Chrysler 160/Chrysler 180 und übernimmt von Matra die Automobilbausparte

1972: Debüt des Peugeot 104 als kleinster Viertürer Europas. Simca ist mit 86.619 Einheiten (4,0 Prozent Marktanteil) in den Importverkaufscharts wieder auf Platz 3 hinter Fiat (7,0 Prozent Marktanteil) und Renault (147.365 Einheiten, 6,9 Prozent Marktanteil), aber vor Peugeot (59.235 Einheiten, 2,8 Prozent Marktanteil) und Citroen (46.139 Einheiten, 2,2 Prozent Marktanteil)

1973: In Saarbrücken-Güdingen an der deutsch-französischen Grenze errichtet Peugeot ein neues Importzentrum. Der Peugeot Marktanteil in Deutschland ist leicht rückläufig. Auf der Frankfurter IAA debütiert der dreisitzige Sportwagen Matra-Simca Bagheera

1974-1976: Übernahme und Rettung der insolventen Marke Citroen durch Peugeot und Gründung des PSA-Konzerns

1974: Trotz der Auswirkungen der Ölkrise erzielt Citroen in Deutschland 2,51 Prozent Marktanteil und damit eine neue Rekordmarke. Dafür genügen 42.451 Einheiten. Simca ist mit 56.807 Einheiten absolut gesehen erfolgreicher, hat aber gegenüber dem Vorjahr 15.000 Verkäufe verloren. Auch die Peugeot-Zulassungen fielen von 55.800 auf 41.724 Autos. Der Citroen CX debütiert im August als Nachfolger der Modellreihe DS, die 1975 ausläuft. Peugeot 504 Coupé mit dem ersten französischen V6-Motor der Nachkriegsära

1975: Erstmals erzielt Citroen über 50.000 Neuzulassungen. Neues Peugeot-Flaggschiff wird der repräsentative 604. Peugeot hält nur noch 2,3 Prozent Marktanteil in Deutschland und ist damit kleinster französischer Importeur hinter Citroen, Simca und Renault. Simca präsentiert die fünftürigen Modelle 1307/1308, die den Medienpreis ,,Auto des Jahres" gewinnen und zu den meistverkauften europäischen Mittelklassemodellen zählen

1976: Der Citroen LN - eng verwandt mit dem Peugeot 104 - ist erstes Ergebnis der Übernahme durch Peugeot und wird in Deutschland als ,,Spatz von Paris" beworben und vermarktet

1977: Einführung des Peugeot 305 und des Matra-Simca Rancho als Vorreiter moderner Crossover-Freizeitfahrzeuge

1978: Peugeot übernimmt die europäischen Marken des amerikanischen Chrysler-Konzerns (Simca, Hillman, Humber, Sunbeam etc.) und wird größter Autobauer Europas. Citroen präsentiert den Kleinwagen Visa und Simca führt den Horizon ein

1979: Der Ford Granada wird mit 2,1-Liter-Peugeot-Dieselmotoren lieferbar und ist erstes Ford-Modell mit Selbstzünder. Peugeot 604 als erste in Europa verkaufte Limousine mit Turbodieselmotor. Neue Modellreihe Peugeot 505. In Zwickau-Mosel (DDR) wird ein Citroen-Werk zur Gelenkwellenproduktion gebaut. PSA vermarktet die Simca- und Matra-Modelle künftig unter der Marke Talbot, ebenso die von Chrysler übernommenen britischen Marken

1980: Finanzielle Verluste bei PSA und Neustrukturierung bis 1984. Im Oktober 1980 wird der Tagora auf dem Pariser Autosalon als Spitzenmodell der Marke Talbot vorgestellt

1982: Citroen BX debütiert als neuer Mittelklasse-Bestseller. Ab Februar steht der Kleinwagen Talbot Samba bei den Händlern. Ab September ist der Samba auch als kleinstes Cabrio der Welt im Angebot

1983: 2,3-Liter-Peugeot-Dieselmotoren für den Ford Granada. Einführung des Kleinwagens Peugeot 205 als bis dahin erfolgreichstes Peugeot-Modell aller Zeiten

1985: Der Peugeot 309 läuft an, ursprünglich sollte er als Talbot Arizona den Horizon beerben. Der Peugeot 205 ist erfolgreichster Importwagen überhaupt in Deutschland, ebenso im Folgejahr

1986: Einstellung der Marke Talbot

1987: Der 205 geht mit Elektroantrieb in kleine Serie. Debüt für den Peugeot 405

1989: Neues Flaggschiff wird bei Peugeot der 605 und bei Citroen der XM (ersetzt den CX)

1990: Sofort nach der deutschen Wiedervereinigung gehen Citroen- und Peugeot-Handelspartner in den neuen Bundesländern an den Start. In der DDR waren bereits Kontingente verschiedener Peugeot- und Citroen-Modelle verkauft worden

1991: Neue Kleinwagenreihe Peugeot 106 und neue Kompaktklasse Citroen ZX

1992: Der elektrische Peugeot 106 geht in Serie und wird weltweit erfolgreichstes Fahrzeug mit Elektroantrieb. Der Citroen Xantia ersetzt den BX

1993: Citroen AX Electrique

1994: Erste Großraumlimousine der Löwenmarke ist der Peugeot 806, bei Citroen startet das Parallelmodell Evasion

1996: Citroen Berlingo und Peugeot Partner führen ein neues Fahrzeugsegment der nüchternen Hochdachkombis ein, das durch den Renault Kangoo Zuwachs erfährt. Abgeleitet vom Peugeot 106 debütiert der Kleinwagen Citroen Saxo

1997: Die neue Citroen-Kompaktklasse Xsara ersetzt den ZX

1998: Peugeot 206 wird eingeführt und übertrifft die Erfolgsbilanz des 205

1999: Neues Spitzenmodell Peugeot 607 und Einführung des wartungsfreien Diesel-Partikelfilters. Präsentation des Peugeot 206 CC und damit Wiederbelebung des Segments der bezahlbaren Coupé-Cabriolets

2000: Einführung Citroen Xsara Picasso als Begründer einer Kompaktvanlinie, die in Europa Marktführer im Vansegment wird

2001: Peugeot 307 und 307 SW als Hochdach-Lifestylekombi, der Citroen C5 debütiert in der Mittelklasse. Von 2001 bis 2004 ist der Peugeot 206 das meistverkaufte Importauto in Deutschland

2003: Mit dem Erfolgsmodell 206 gelingt es Peugeot in Deutschland 3,8 Prozent Marktanteil zu erreichen. Citroen punktet mit dem kleinen C3

2004: Marktstart für den Peugeot 407 und den kompakten Citroen C4

2005: Erste Kooperationsmodelle mit Toyota sind die Kleinwagen Peugeot 107 und Citroen C1

2006: Citroen wächst auf rund 83.500 Zulassungen. Neuer Kleinwagen Peugeot 207

2007: Debüt für Peugeot 308

2009: Mit 101.370 Zulassungen erzielt Citroen einen neuen Bestwert in Deutschland. Als Parallelmodell zum elektrischen Mitsubishi i-MiEV werden Citroen C-Zero und Peugeot iOn vorgestellt. Serienstart im Jahr 2010. Neu sind die Baureihen 3008 (schon seit dem Vorjahr) und 5008

2012: Einführung Peugeot 208. Erster Diesel-Hybrid-Pkw in Serie ist der Peugeot 3008 HYbrid4.

2013: Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich beziehen die beiden Automobilunternehmen Peugeot Deutschland GmbH und Citroen Deutschland GmbH eine neue, gemeinsame Deutschlandzentrale in Köln-Gremberghoven

2014: DS wird eine eigenständige Premiummarke innerhalb von PSA, zunächst mit früheren Citroen-Modellen (DS 3, DS 4 und DS 5). Vorstellung des Citroen C4 Cactus als originelles Crossover-Konzept in der Kompaktklasse

2016: Insgesamt wurden bereits mehr als 2,8 Millionen Citroen Fahrzeuge in Deutschland verkauft. Einführung des elektrischen Strandautos Citroen e-Méhari und eines neuen Citroen C3. Im Jahr des 80. Gründungstags von Peugeot Deutschland erreicht die Löwenmarke nur noch 1,7 Prozent Marktanteil in Deutschland, lanciert aber eine SUV-Offensive mit den Typen 3008 und 5008

2017: Citroen feiert den 90. Jahrestag seines Deutschlandstarts. PSA übernimmt OPEL und deren britische Schwesternmarke VAUXHALL. Erstes Auto auf gemeinsamer Plattform wird der Opel Crossland und der Peugeot 2008



(Quelle: motorzeitung.de)
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