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Problem: CC springt nicht an (Batterie)

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    #31
    Hey,

    mach dir mal selber ein Bild davon:
    https://www.youtube.com/watch?v=zJin9McPkLE

    Der Wechsel an sich ist nicht kompliziert. Nur mit + und - aufpassen und sorgfältig arbeiten, dann kann nix schief gehen.
    Wenn du lieber sicher gehen möchtest, fahr an eine Werkstatt ran. Die Wechseln dir die Batterie, du hast Gewährleistung/Garantie auf den Einbau, und die können gleich nochmal prüfen ob das Ladesystem funktioniert.

    Grüße
    Zuletzt geändert von Stoppi; 13.02.2020, 14:39.

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      #32
      Gerade in der Werkstatt angerufen, die würden 250 Euro verlangen.

      Wenn ich's selber mache ist die Frage, wo ich die Batterie herbekommen; die aus dem Baumarkt sollen ja oft uralt sein. Kann ich die einfach im Internet bestellen? Und was mache ich mit der alten?

      Wohne in einer Kleinstadt, das einzige Autoteile-Geschäft hat vor einer Weile zugemacht.
      Zuletzt geändert von Stoppi; 13.02.2020, 14:39.

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        #33
        250 Euro ist happig.

        Solltest du zufällig im ADAC sein:
        Varta-Batterien inkl. Einbau,

        50Ah 92,-€
        60Ah 109,-€
        70Ah 140,-€

        und Garantie. Und die überprüfen dir auch direkt, ob es an der Batterie liegt/lag, das Ladesystem i.O. ist, etc..

        Die Batterien kannst du ruhig im Internet bestellen, z.B. auf www.autobatterienbilliger.de - die alte Batterie kannst du am Wertstoffhof abgeben oder z.B. bei ATU. Wenn du Pfand bezahlst (7,50€), kannst du dir einen Beleg aushändigen lassen, dass du die alte Batterie entsorgen lassen hast, und du bekommst die 7,50€ wieder. Bei Amazon bekommst du auch ruckzuck passende Batterien für den schmalen Taler...
        Baumarkt-Batterien - kann man Glück, aber auch Pech haben.

        Schau nach, welche Batterie bei dir verbaut ist (Kapazität in "Ah", CCA/Kälteprüfstrom in "A"), und such nach einer ähnlichen. Laut der oben genannten Website brauchst du etwa eine 60Ah Batterie. Ob jetzt 60, 62, 64Ah... spielt keine große Rolle. Der CCA-Wert sollte identisch oder höher sein.
        Dann bestellst du dir eine, es muss nicht zwingend Bosch/Varta sein, auch Exide/Banner/Fiamm taugen was. Die Pol-Anordnung sollte stimmen (+ und - auf der selben Seite).

        Selbst ein Freund von mir, der handwerklich eine absolute Null ist (IT-ler ohne Gefühl für jegliches Werkzeug) und keine Ahnung von Autos hat, hat es geschafft, in seinem Peugeot 308 die Batterie zu wechseln. Also schaffst du das auch... :-)
        Einzige "Hürde" ist es, das Plastik-Geraffel um die Batterie zu entfernen (Abdeckungen, Plastik-Kasten, evtl. Luftberuhigungskasten, Schlauch, Schrauben lösen, Kabel lösen (und mit + und - aufpassen)...).


        Grüße
        Zuletzt geändert von Ro_Jo; 13.02.2020, 12:10.

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          #34
          250€ für eine Batterie. Ja ne ist klar. Tock, tock!
          So möchte ich mein Geld auch mal verdienen...

          Und da wundern sich die Werkstätten, warum immer weniger Leute da hin gehen und immer mehr Alternativen gesucht werden...

          Preisvergleich seriöser Zubehörhandel (und damit meine ich weder die Dreibuchstaben-Kette, noch Baumärkte) - Richtwert 50 - 100 Euro, je nach Qualität und individuellen Konditionen. Alternativ der genannte Anbieter aus dem Netz, gleiche Preisregion. Dazu Einbau, für einen der es kann zehn Minuten. Vielleicht 15.

          Klar, unbedarfte KundInnen kriegen dann vielleicht noch irgend etwas von "Elektronik" und "Anlernen" und "Diagnose" erzählt - tock, tock. Manche glauben das ja, also grosszügig versuchen.

          Tipp: wenn Du es schon machen lässt, dann VORHER die Ladespannung der Lima messen lassen (und bevor Du hier auch wieder einen teuren Kostenvoranschlag bekommst - das dauert eine Minute und geht mit jedem Zehn-Euro-Baumarktmultimeter), nicht dass es am Ende doch das ist (glaube ich aber nicht, ist eher selten).

          Viel Erfolg
          Thomas

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            #35
            @Ro_Jo

            Danke für die vielen Hinweise. Habe einen Schutzbrief mit meiner Hapftpflichtversicherung, bin also nicht beim ADAC.
            Habe aber noch zwei andere Wekstätten angerufen. eine will "nur" 200 Euro. Dafür lass ich es jetzt machen.
            Wobei ich ja fast schon wieder Zweifel habe ob es nötig ist, er springt jetzt problemlos an...
            Zuletzt geändert von Stoppi; 13.02.2020, 14:40.

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              #36
              @thomas

              Hm, wenn ich das so lese bestelle ich sie doch und mach das selber.
              Erste Hürde: autobatterienbilliger.de spuckt für den HDi Batterien mit 60 Ah aus. Meine hat aber 75 Ah. Wo liegt da der Fehler?
              Zuletzt geändert von Stoppi; 13.02.2020, 14:40.

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                #37
                Eine herkömmliche Nass-Säure-Batterie hält im Schnitt 4-6 Jahre. Es gibt auch Ausreißer nach oben, keine Frage. Bei Fahrzeugen, bei denen die Batterie im Innenraum verbaut ist (Mercedes A-, B-Klasse, BMW...), halten diese durchaus mal 10 Jahre und mehr. Dort sind sie keiner Hitze (Motor) und keiner direkten Kälte ausgesetzt.

                Dennoch ist bei deiner 6 Jahre alten Batterie von "Altersschwäche" auszugehen, und lieber prophylaktisch eine neue Batterie verbauen lassen, als im unnötigsten Moment "klack klack" zu hören... :-)

                Die Werkstatt soll, wie Thomas schon gesagt hat, vorher kurz das Ladesystem prüfen, damit wir das als Ursache der leeren Batterie ausschließen können. Auch gibt es Batterie-Testgeräte, welche den Innenwiderstand und somit die verbliebene Kapazität und Startleistung ausgeben können. Damit könnte man deiner Batterie das technische "K.O." auf dem Blattpapier nachweisen. Jede gute Werkstatt hat solch ein Gerät - frag doch mal.

                Viele Grüße
                Ro_Jo

                Edit:

                Vermutlich wurde herstellerseitig auch mal eine größere Batterie verbaut, als jene, die z.B. autobatterienbilliger.de oder auch die Varta-App bei mir ausspuckt (auch 60-64 Ah). Zum Beispiel abhängig von der Ausstattung.
                Aber wer weiß, ob der Vorbesitzer nicht einfach mal eine größere eingebaut hat, mit dem Gedanken "größer = besser"?
                Es schadet nicht, wenn du wieder eine 70Ah-Batterie einbaust - du hast ja den großen 2 Liter Diesel.
                Zuletzt geändert von Ro_Jo; 13.02.2020, 13:23.

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                  #38
                  @Aranyaka

                  Die 75AH Batterie kannst Du nehmen, falls du auch öfter mal Langstrecken
                  (mind. 50km/Fahrt) fährst. Gurkst Du allerdings vorwiegend im Stadtbereich und Kurzstrecken, würde ich eher zu der 60AH Batterie raten.

                  Hintergrund: damit möglichst eine ausreichende Batterieladung in Richtung 100% stattfindet.
                  Es gibt allerdings auch noch passende Batterien mit "Zwischen-Leistungen" wie z.B. 63AH, 68AH, 72 AH ... als denkbaren Kompromiss. Wichtig ist, dass sie in Höhe 190 und Breite 175 passt.
                  (siehe auch Batteriewechsel )

                  BTW ... meine Varta ist jetzt fast 10 Jahre alt. Ich gehe davon aus dass es noch die Erste orig. Batterie ist, da ich den Vti im Frühjahr 2014 gebraucht gekauft hatte. Z.Zt. hält der CC noch Winterschlaf am Ladungserhaltungsgerät. Bin mal gespannt, ob er noch munter und fehlerfrei anspringt, wenn der Frühling kommt?
                  Zuletzt geändert von CCarin; 13.02.2020, 13:58. Grund: Link eingefügt
                  Wo der206cc auch zu Hause ist ...

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                    #39
                    Mit der VARTA Silver Dynamic Autobatterie, D21, 61 Ah, 600 A bist du auf der sicheren Seite. Die bekommst du ab 65€ im Netz inkl. Fracht. Normalerweise werden die innerhalb von einem Tag geliefert.

                    Du kannst ja auch an einer Tankstelle fragen was die für eine Batterie wollen mit Einbau, bei A.T.U. wollen die 25€ für das Einbauen, aber da ist die Batterie zu Teuer. Du kannst ja Jemand in deiner nähe fragen ob er dir eine Batterie einbauen kann, es werden bei dir doch nicht lauter Leute mit linken Hände wohnen.

                    Gruss aus Nordschweden
                    Zuletzt geändert von Stoppi; 13.02.2020, 14:40.

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                      #40
                      Nochmals danke in die Runde, habe durch diesen eigentlich unerfreulichen Vorfall viel gelernt. Ich bestelle jetzt gleich die Batterie und wechsele sie selbst, dann lerne ich noch mehr.
                      Vorbesitzer gab es übrigens keine, die aktuelle Batterie wurde im April 2014 in einer Peugeot-Werkstatt eingebaucht (prophylaktisch).

                      Drei Fragen beschäftigen mich noch:

                      1. Auf der letzten Fahrt vor dem Ausfall hatte ich dieses OBD2-Gerät angeschlossen: https://www.amazon.de/gp/product/B07KG1W6J5/
                      Habe damit nichts programmiert oder dergleichen, sondern mir nur Geschwindigkeit, km-Stand, Drehzahl usw. in der App Car Scanner angesehen. Kann das damit zu tun haben? Das Teil war auch über Nacht noch im Stecker.

                      2. Ist ein prophylaktischer Batteriewechsel nur sinnvoll, damit man auf jeden Fall losfahren kann - oder schadet eine leere/ schwache Batterie auch dem Auto? Sonst könnte man sich ja auch mit einem Starthilfe-Gerät für den Fall der Fälle behelfen.

                      3. Habe auf verschiedenen Webseiten gelesen, dass man die Batterie ab und zu mal laden sollte. Ist das tatsächlich empfehlenswert, wo ich jetzt schon so ein Ladegerät habe - auch bei einer neuen Batterie?
                      Zuletzt geändert von Stoppi; 13.02.2020, 14:40.

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                        #41
                        Auf deine Frage Nr.2 Irgendwann hilft dir auch nicht mehr das Starthilfegerät, wenn es an der Batterie liegt. Bei unserem Ford war die Batterie leer habe sie Überbrückt mit dem Booster in dem Moment wo ich den Booster von der Batterie nahm ging er aus. Beim ersten mal dachte ich er wäre so ausgegangen, also noch einmal. Das Auto lief ein wenig gewartet abgeklemmt aus. Ein drittes mal gab es nicht weil der Motor nur noch meinen Booster als Batterie benutzte und er über die Batterieklemmen keinen Strom ladet. Der Motor hat sich nur noch am Leben erhalten solang der Booster angeschlossen war.
                        Batterie gekauft angeschlossen und er lief, Kurzschluss in der Batterie, altersbedingt.

                        Eine Antwort für RO JO!
                        Das mit deinen 4-6 Jahre hält eine Batterie bei meinem Mazda ist die erste Batterie noch Eingebaut und das Auto ist Bj. 1999 und der läuft zu 90% im Winter, wenn ich schreibe Winter meine ich Winter bis 30 grad minus. Von unseren anderen Autos sind die Batterien fast alle 10 Jahre alt. Das liegt wahrscheinlich daran das unsere Autos nicht mit kaltem Motor gestartet werden da wir in jedem Auto ein Motorwärmer eine Art Tauchsieder und bei den neuen ein Ölwärmer eingebaut haben. Das heisst das der Motor schon warm ist wenn wir in starten, da muss kein Anlasser sich dumm drehen bis er das Auto in gang bekommt einmal drehen das langt. Das schont die Batterie.
                        Das mit dem Mazda verstehe ich aber auch nicht das da die Batterie noch geht, bei dem Alter.


                        Gruss aus Nordschweden

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                          #42
                          bringt das Vorwärmen des Motors wirklich so viel Entlastung für die Batterie?
                          sie ist ja trotzdem der Kälte ausgesetzt und muss die Startleistung bringen,

                          hatte mal nen Ford Focus FlexiFuel, der war auch mit „Tauchsieder“ ausgerüstet,
                          habe ihn aber nicht einmal angeschlossen bei unseren Temperaturen,
                          bei -30 Grad natürlich vorteilhaft,

                          oder war früher doch einfach alles besser ?
                          Gruß aus Unterfranken
                          Klaus

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                            #43
                            @Aranyaka:
                            Ob Du 60Ah oder 70Ah+ einbaust, ist im praktischen Betrieb eigentlich ziemlich egal. Klar hat eine größere Batterie, wenn sie denn auch gut ist und nicht nur "eine Zahl" draufsteht, im Ernstfall mehr Reserven und gibt auch ein besseres Gefühl. Ich habe beim letzten Batteriewechsel auch irgendwas um 75Ah eingebaut, so groß ist der Preisunterschied ja auch nicht (bevor ich 75 Ah Billigware nehmen würde, wäre meine Wahl aber 60 Ah "Qualität").

                            Problem können die Abmessungen sein. Mehr Ah führen im Regelfall zu einem rein mechanisch größeren Batteriegehäuse, es kann also sein, dass sie am Ende nicht rein passt. Die Abmessungen sind aber angegeben, Du kannst also vorab messen, ob es passen wird.

                            Eine in einem früher von mir betreuten CC verbaute 60er-Batterie machte aber jahrelang keine Probleme.

                            "Regelmäßiges Nachladen" durch externes Ladegerät entfällt, wenn Du mit dem Auto auch "fährst", d.h. nicht nur extreme Kurzstrecken bei strenger Winterkälte fährst. Klar, bei einmal pro Woche 3 km zum Supermarkt kann Nachladen notwendig werden. Sonst eigentlich nicht.

                            Einen Zusammenhang mit dem OBD-Gedöns sehe ich hier nicht. Wenn die Batterie kaputt ist, isse halt kaputt, das hat mit Deinem OBD-Stecker nichts zu tun (wenngleich man den Sinn desselben hinterfragen kann, aber darum geht es hier ja nicht).

                            @alter Schwede:
                            kann ich bestätigen, in einem von mir gelegentlich mitbetreuten MX-5 ist auch nachweislich(!) noch die erste Batterie von 2000 verbaut. Sie war schon zwei Mal tiefentladen, da die Fahrerin leider nicht sehr technikaffin ist, und das dann und wann mal vorkommt (Radio angelassen, Licht angelassen, wochenlang nicht gefahren...). Habe sie jedes Mal nachgeladen, und sie geht auch 2020 noch. Man kann also grundsätzlich schon langlebige Batterien herstellen. Allerdings will das die Industrie heute nicht mehr, Umsatz ist ja wichtiger als Nachhaltigkeit und sinnvolle Nutzung von Resourcen (ist aber auch ein anderes Thema).

                            Viele Grüße
                            Thomas

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                              #44
                              @Silverback: Die Batterie ist der Kälte ausgesetzt, da bringt sie ja schon von Haus aus nur ein Teil ihrer Leistung und nicht mehr die volle Leistung, aber sie muss auch nicht das kalte Motoröl durch den ganzen Motor jagen und das Kühlwasser ist auch schon warm. Wie geschrieben ich starte meinen Motor morgens als hätte ich das Auto erst abgestellt. Zweitens spare ich bzw. wir Benzin da die beweglichen Teile viel leichter sich drehen durch das vorgewärmte ÖL und Wasser. Ein warmer Motor verbraucht nun mal weniger Benzin. Die Heizung bringt auch schneller Wärme, man muss aber trotzdem die ersten Km nicht gleich Vollgas fahren, da das Getriebe nicht vorgewärmt wird und auch sämtliche Achsen nicht.
                              Im ganzen gesehen ist es schon besser, nicht nur für die Batterie sondern für das komplette Auto.


                              Gruss aus Nordschweden

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